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Flüthmann fordert „breite Brust“

Eintracht empfängt Tabellenführer Unterhaching – Putaro und Goden winkt Startelf-Einsatz

Trainer Christian Flüthmann (hier gegen FC Hansa Rostock im Eintracht Stadion) will seine Mannschaft selbstbewusst sehen. Foto: Christian Schroedter/imago images

Braunschweig. Erneut können sich die Eintracht-Fans auf ein Topspiel freuen. Heute um 14 Uhr empfangen die Löwen im Eintracht-Stadion den aktuellen Tabellenführer SpVgg Unterhaching. Gewinnen sie das Spiel, der Tabellenzweite aus Halle seines nicht, würde die Flüthmann-Elf zurück auf die Spitzenposition klettern.

„Natürlich ist es eine große Motivation, dass wir wieder oben stehen können“, freut sich der Eintracht-Trainer auf die Partie. Nach der guten Leistung beim 2:2 gegen Zweitligist Hamburger SV hofft der 37-Jährige darauf, dass seine Mannschaft den Schwung aus der Länderspielpause mitnimmt und vor eigener Kulisse endlich wieder drei Punkte einfährt: „Es waren zwei sehr fokussierte Wochen, wir sind gut vorbereitet auf das Spiel gegen Unterhaching.“

Dem Tabellenführer bescheinigt Eintracht Trainer Christian Flüthmann neben Qualität in der Offensive vor allem Effektivität. „In manchen Spielen haben sie für zwei Tore nur drei Chancen gebraucht“, erklärt der Löwen-Coach, der von seinem Team ein selbstbewusstes Auftreten erwartet: „Wir wollen dem Gegner gegen den Ball keine Luft lassen und mit breiter Brust auftreten.“

Zuletzt blieben die Blau-Gelben in vier Partien ohne Sieg, für Flüthmann jedoch kein Grund für Nervosität. „Unabhängig vom letzten Ergebnis muss man sich die Art und Weise anschauen wie wir gespielt haben. Da sind wir auf einem richtig guten Weg und werden auch wieder die Möglichkeiten haben, die Punkte zu holen“, sieht er die Situation trotz der zuletzt wenig zufriedenstellenden Resultate insgesamt positiv.

Fehlen werden in jedem Fall die Langzeitverletzten Stephan Fürstner und Bernd Nehrig. Alfons Amade, der gegen den HSV wegen seiner U20-Nominierung nicht mit dabei war, steht wieder zur Verfügung.

Mit seinem Traumtor gegen die Hamburger hat sich Leandro Putaro für einen Startelfeinsatz empfohlen. „Man hat im Training gemerkt, dass das Tor für ihn eine Art Befreiung war, allerdings darf er sich auf dem Tor nicht ausruhen. Bringt er Konstanz rein, kann er für uns wertvoll sein“, fordert Flüthmann. Auch Neuzugang Kevin Goden hatte sich gegen die Hanseaten in den Vordergrund gespielt, zudem konnten die zuvor lange verletzten Lasse Schlüter und Leon Bürger wieder mitwirken und stehen als mögliche Alternativen parat. „Es beflügelt alle und macht die Spieler aufmerksam. Die Spieler die zuletzt auf dem Platz standen, müssen so noch fokussierter arbeiten, weil sie Druck verspüren. Außerdem machen uns weitere Optionen unberechenbarer“, freut sich der Eintracht-Coach über den intensivierten Konkurrenzkampf seiner Akteure.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Ziegele (Nkansah), Becker, Kessel – Wiebe, Pfitzner (Kammerbauer) – Kobylanski – Putaro, Proschwitz (Ademi), Bär (Goden).

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