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Flüthmann fordert „klare Reaktion“

Eintracht am Montag bei Preußen Münster – Kapitän Nehrig zurück im Training

Für Danilo Wiebe (links) und Martin Kobylanski (hier im Spiel gegen Jena) geht es am Montag zurück an ihre alte Wirkungsstätte. Foto: Gabor Krieg/imago images

Braunschweig. Erstmals in dieser Spielzeit treten die Löwen zu einem Montagsspiel an. In der Partie bei Preußen Münster (Anstoß 19 Uhr) soll der Nimbus als bestes Auswärtsteam der Liga gewahrt bleiben. Für Martin Kobylanski und Danilo Wiebe bedeutet der Auswärtstrip nach Westfalen die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte, während Trainer Christian Flüthmann in seine Geburtsstadt zurückkehrt.

Für den ebenfalls in Münster geborenen Steffen Nkansah fällt die Rückkehr wegen einer Rotsperre hingegen aus. Dem 0:3 gegen Ingolstadt in der Vorwoche ließ die Mannschaft einen 3:1-Testspielerfolg gegen MTV Gifhorn folgen. Dennoch war die Niederlage weiterhin Thema in der Trainingsarbeit der Blau-Gelben. „Natürlich war es nicht zufriedenstellend. Das haben wir in aller Deutlichkeit analysiert und darauf hingewiesen, dass es so nicht geht“, erklärt Christian Flüthmann vor der Partie.

Von seinem Team erwartet der 37-Jährige „eine klare Reaktion auf die Leistung der Vorwoche“, auch wenn er bei den Preußen positive Aspekte, wie eine intakte Moral, ausgemacht hat: „Spiele wurden nach Rückständen noch gedreht, auch beim 2:3 gegen Ingolstadt wäre der Ausgleich noch möglich gewesen.“

Seine Mannschaft sieht er vor der Partie in der Universitätsstadt auf einem guten Weg, macht aber auch deutlich, dass im Bezug auf die Spielidee noch Steigerungspotenzial vorhanden ist: „Gewisse Dinge mit dem Ball werden schon gut umgesetzt, während wir gegen den Ball noch Defizite besitzen.“

In der Anfangsphase der Saison konnten die Löwen ihre Treffer oft nach schnellem Umschalten erzielen, zuletzt waren solche Überraschungsmomente jedoch eher rar: „Zum einen treffen wir öfter auf tieferstehende Gegner, die sich nicht locken lassen. Wir müssen uns auf Zweikampfhärte und Laufintensität konzentrieren, um wieder solche Umschaltmomente zu kreieren.“

Neben dem Testspielerfolg gab es unter der Woche eine zweite positive Nachricht; Kapitän Bernd Nehrig ist nach seiner Verletzungspause wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Bernd hat einen sehr guten Eindruck gemacht. Natürlich wollen wir ihn schnellstmöglich in der Mannschaft haben, müssen allerdings vorsichtig sein und auf die Meinung der Ärzte Rücksicht nehmen“, gibt sich Flüthmann abwartend. Robin Becker kehrt nach abgelaufener Gelbsperre wieder zurück, während der für drei Spiele rotgesperrte Steffen Nkansah ebenso wenig zur Verfügung steht wie der langzeitverletzte Stephan Fürstner. Auch Marcel Engelhardt kann nach seinem Bänderriss erst in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren. Offen ist zudem, ob es für Marcel Bär (Gehirnerschütterung) zu einem Einsatz gegen Münster reicht.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski (Schlüter), Ziegele, Becker, Kessel – Wiebe (Nehrig), Pfitzner – Kobylanski (Y. Otto) – Putaro, Proschwitz (Ademi), Feigenspan (Bär).

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