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Flüthmann über Bayern: „Eine Top-Mannschaft“

Eintracht beim Nachwuchs des Rekordmeisters – Schlüter steht parat

Lasse Schlüter, hier im Testspiel gegen Bad Harzburg, wartet auf seinen Einsatz. Foto: Jan Huebner/imago images

Braunschweig. Nach dem hart erkämpften Pokalsieg bei Viertligist Drochtersen/Assel treffen die Löwen morgen um 13 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße auf die Zweitvertretung des FC Bayern München. Im Duell mit den Nachwuchs-Hochkarätern des Rekordmeisters will die Elf von Christian Flüthmann ihre Spitzenposition untermauern und könnte im günstigsten Fall sogar den erneuten Sprung an die Tabellenspitze schaffen.

Erneut können sich die Blau-Gelben dabei auf ihre Fans verlassen, bis zu 1300 Eintracht-Fans werden beim Gastspiel in der bayrischen Landeshauptstadt erwartet. „Wenn sie ihr Potenzial entfalten können, sind sie eine Top-Mannschaft“, zollt der Eintracht-Coach dem Gegner Respekt und sieht „mehrere Akteure“, die in Zukunft in der ersten oder zweiten Liga auflaufen könnten. Die Tatsache, dass der Bayern-Nachwuchs nicht optimal in die Saison gestartet ist, spielt für ihn bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit keine Rolle: „Schwankungen sind bei einer U23 normal. Sie mussten erstmal in der Liga ankommen und haben nicht immer die gleichen Spieler auf dem Feld.“ Letzteres sorgt im Vorfeld für einige unbekannte Größen, von denen sich Flüthmann und sein Trainerstab aber nicht beeindrucken lassen wollen: „Wir können noch nicht planen, wer tatsächlich aufläuft, von unserer Vorbereitung ist das aber auch unabhängig. Wir wissen, wer dort spielt, hat eine gewisse Qualität, ansonsten konzentrieren wir uns auf uns.“

Mit dem Einsatz von Alphonso Davies sei laut Flüthmann dann zu rechnen, wenn der Kanadier heute nicht für den angeschlagenen David Alaba beim Spiel der Profis in Hoffenheim zum Einsatz kommt. Insgesamt geht es dem 37-Jährigen vor allem aber darum, sein Team so auf den Gegner vorzubereiten „dass von der Systematik keine großen Überraschungen kommen, egal mit welchem Personal.“ Zudem mahnt er seine Akteure, die Bayern nicht allein aufgrund ihrer Jugend und Unerfahrenheit zu bewerten: „Sie haben mit zwei Siegen in den letzten beiden Spielen gut gepunktet und gut gespielt, das muss Warnung genug sein.“ Ob er seine Mannschaft mit Dreier- oder Viererkette auflaufen lässt ist offen: „Wir können flexibel agieren und auch während des Spiels umschalten.“
Fehlen werden die Verletzten Stephan Fürstner und Bernd Nehrig, auch für Felix Burmeister und Leon Bürger (beide Trainingsrückstand) kommt ein Einsatz wohl zu früh, während mit Lasse Schlüter eine Alternative auf der Linksverteidigerposition zur Verfügung steht.

So könnten sie spielen : Fejzic – Ziegele, Nkansah, Becker – Kijewski (Schlüter), Kammerbauer, Wiebe, Pfitzner, Kessel – Kobylanski, Proschwitz (Ademi).

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