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Fünf Jahre war Ferdinand Piëch ein echter Braunschweiger

Professor Dr. h. c. Ferdinand Karl Piëch ist im Alter von 82 Jahren gestorben – Er war auch Braunschweiger Ehrenbürger

Ehrenbürger: Ferdinand Piëch und Gert Hoffmann mit (von links) Martin Winterkorn und Ursula Piëch. Foto: Florian Kleinschmidt

Braunschweig. Der Tod des Braunschweiger Ehrenbürgers und Ex-VW-Chefs Professor Ferdinand K. Piëch hat Betroffenheit ausgelöst.

„Professor Piëch war eine national wie international anerkannte Unternehmer- und Managerpersönlichkeit, die sich um die Entwicklung des Standortes Braunschweig sehr verdient gemacht hat“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Markurth. Ferdinand K. Piëch, von 1993 bis 2002 Vorstandsvorsitzender des Volkswagenkonzerns, war die treibende Kraft für den Bau der Volkswagen Halle. „In seine Zeit fällt die Entscheidung, dass sich die Volkswagen AG als eines der Gründungsmitglieder an der Stiftung für Sport und Kultur beteiligte. Darüber hinaus sorgte Piëch für die Förderung kultureller Veranstaltungen. Davon profitierte beispielsweise der Lichtparcours, bei dem er ein Brückenprojekt aus seinem Privatvermögen finanzierte“, erklärt Markurth.
Im Januar 2014 hatte der damalige Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann Piëch die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Der Festakt im Dom und das anschließende Abendessen, zu dem Ursula Piëch 200 Gäste in die Volkswagen-Halle eingeladen hatte, versprühten Glanz und Glamour. Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte die Festrede gehalten, Hoffmann den Einsatz der Eheleute Piëch für die Stadt gelobt.
Wichtig für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft war auch die Tatsache, dass die Familie Piëch von 1997 bis 2002 in Braunschweig gewohnt hat

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