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Für die Eintracht geht es Samstag um die Wurst

Basketball: Die Bundesliga-Frauen stehen am letzten Spieltag zwischen Abstieg und Playoffs

Matilda Claesson (l.) und Shannon Hatch wollen mit der Eintracht einen Sieg aus Saarlouis entführen. Foto: Pförtner/imago

Braunschweig. Abstieg, Klassenerhalt – oder sogar die Playoff-Teilnahme? Das Zittern und Bangen geht für die Basketballerinnen von Eintracht Lionpride in die letzte Runde. In einem echten Saison-Endspiel tritt der Erstligist Samsragabend (19 Uhr, live bei sportdeutschland.tv) bei den TV Saarlouis Royals an.

Den ersten Matchball hatten die Löwinnen am vergangenen Wochenende bei der empfindlichen 50:78-Heimschlappe gegen Göttingen vergeben – und ihren Trainer Peter Kortmann ratlos zurückgelassen. „Es ist ernüchternd. Es ist das wichtigste Spiel des Jahres und wir gehen mit nur fünf Teamfouls in die Halbzeit“, wurmte den Coach die fehlende Aggressivität seines Teams. Und er blickte finster auf die entscheidende Partie im Saarland: „Mit dieser Leistung verlierst du in Saarlouis mit 20.“

Einige Tage nach der Derby-Pleite trägt die Eintracht den Kopf schon wieder etwas höher. Vereinsmanager Sven Rosenbaum berichtet von Gesprächen mit den Spielerinnen, und die „waren wirklich gut. Wir sind sehr optimistisch, dass wir nach Saarlouis fahren und nochmal alles raushauen werden.“ Mit einem Sieg beim Vorletzten wäre der Abstieg abgewendet, ein gleichzeitiger Erfolg des Tabellenletzten Chemnitz gegen Nördlingen würde sogar die Playoffs bedeuten. Sollte die Eintracht in Saarlouis verlieren, müsste sie dagegen auf einen Nördlinger Erfolg hoffen, damit Chemnitz absteigt.

Rosenbaum bekräftigt, dass es, egal wie der letzte Spieltag ausgeht, beim Lionpride weitergehen wird: „Wir beschäftigen uns seit einigen Wochen mit beiden Varianten, erster und zweiter Liga. Der Standort und das Konzept werden nicht sterben. Auch wenn wir in die zweite Liga müssten, würden wir weiterhin versuchen, junge deutsche Spielerinnen in die Bundesliga zu führen.“ Ein freiwilliger Rückzug in Liga zwei sei nicht ausgeschlossen.

Mit einem Sieg an der Saar hätte das Löwenrudel die Entscheidung darüber aber selbst in der Hand.

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