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„Für solche Spiele ist man Sportler“

Handball: Vorsfeldes Trainer Jürgen Thiele fiebert dem Spitzenspiel gegen Northeim entgegen.

Pascal Bock erzielte im Spiel des MTV Vorsfelde gegen die HSG Schaumburg-Nord zwei Treffer, wird aber gegen Northeim fehlen. Foto: regios24/Helge Landmann

Vorsfelde, 21.01.2017.

Zweiter gegen Erster, Gipfeltreffen! Mehr geht nicht in der Handball-Oberliga, wenn am Samstag (19.30 Uhr) der MTV Vorsfelde in der Sporthalle Im Eichholz Liga-Primus Northeimer HC zu Gast hat. Beide Teams haben in den vergangenen beiden Jahren jeweils eine Saison in der 3. Liga verbracht, stiegen aber jeweils sofort wieder ab.

„Die Vorfreude ist da“, sagt Vorsfeldes Trainer Jürgen Thiele. „Für solche Spiele ist man Sportler, für solche Spiele trainiert man.“ Von Druck, der auf seiner Mannschaft lasten könnte, will Thiele nichts wissen. Northeim liegt drei Punkte vor dem MTV, „ein Spitzenteam, das ich neben Rosdorf und Hameln ohnehin auf der Rechnung hatte“, sagt Thiele. Vielmehr liege der Druck bei den Gästen: „Northeim will unbedingt gewinnen, wir können gewinnen.“

Dass sich seine Mannschaft nach 14 Spielen genau zwischen Northeim (25:3 Punkte) und Hameln (20:8) geschoben habe, sei dennoch keine Überraschung, findet Thiele. „Wir haben einen guten, variablen Angriff, stellen die viertbeste Abwehr und sind enorm auswärtsstark.“ Das unterstreichen die Zahlen: In sieben Partien in der Hinrunde in fremden Hallen blieben die Vorsfelder unbesiegt, vier Unentschieden stehen zwei knappe Siege bei der SG Börde Handball und bei den HF Helmstedt-Büddenstedt sowie ein deutlicher 41:29-Erfolg in Duderstadt gegenüber.

In der heimischen Eichholz-Halle leistete sich die Mannschaft im Oktober lediglich den 32:34-Ausrutscher gegen Nienburg. „Unnötig“, wie Thiele rückblickend findet.
Personell ist beim MTV nicht alles im Lot, doch inzwischen kann die Mannschaft mit den Ausfällen der langzeitverletzten Christian Bankemann und Niklas Wosnitza sowie Pascal Bock (Studium) gut umgehen. Einziger Nachteil, so Thiele: „Drei, vier Spieler werden wohl wieder die kompletten 60 Minuten auf der Platte stehen müssen.“ jk

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