Geflüchtete können selbst kochen | Neue Braunschweiger
3. November 2020
Politik

Geflüchtete können selbst kochen

Bürogebäude erhielt 15 Küchenzeilen – Wiederöffnung im November

Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast und Unternehmer Helmut Streiff in der bald wiedereröffneten Flüchtlingsunterkunft. Foto: Peter Sierigk

Westliches Ringgebiet (bw). Betten, Duschen, Waschmaschinen waren schon vorhanden. Jetzt wurde ein Bürogebäude in der Saarbrückener Straße noch einmal mit Küchenzeilen ausgestattet. Ab November ziehen hier Geflüchtete ein.

Schon 2016 und 2017 war das Gebäude im Eigentum der Streiff Holding GmbH als Flüchtlingsstandort genutzt worden. Was damals fehlte, war die Möglichkeit, dass sich die Bewohner selber etwas kochen konnten. Ein Caterer lieferte stattdessen die Mahlzeiten.
Das hat sich geändert. Der Mensabereich erhielt 15 Küchenzeilen. Dr. Christine Arbogast, Sozialdezernentin der Stadt Braunschweig: „Ich danke Herrn Streiff ganz herzlich für sein Engagement. Die Selbstversorgung hat für geflüchtete Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Die Möglichkeit der Zubereitung vertrauter Speisen trägt dazu bei, sich in der noch fremden Umgebung ein Stück Heimat zu bewahren.“
Bedingt durch Corona ziehen in den kommenden Wochen zunächst 70 Geflüchtete ein. Wie an den anderen Standorten wird vor Ort eine Sozialarbeiterin, ein Verwaltungsmitarbeiter und ein Unterkunftswart tätig sein.

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