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Glaube, Liebe, Hoffnung – Schicksal als Chance

BS-Connect und die Evangelische Allianz laden ein: Gemeinsam ein Film über ein Wunder schauen und anschließend darüber reden

Tobias Kron auf der Bühne: Zweimal im Monat gibt es „Kirche im Kino“ im C1. Infos: www.bsconnect.de

Innenstadt. Wunder gibt es immer wieder… so heißt ein berühmter Schlager, und – ganz aktuell – ein berührender Film: „Breakthrough – Zurück ins Leben.“ Das C1 zeigt die wahre Geschichte um den 14-jährigen John, der nach dem Einbruch auf dem Eis klinisch tot ist und doch überlebt, in einer einmaligen Sondervorstellung am Freitag (24. Mai) um 19.30 Uhr.

„Wir freuen uns, den Film in Kooperation mit der Evangelischen Allianz Braunschweig und BS-Connect vorstellen zu können“, sagt Theaterleiter Frank Oppermann. Der C1-Chef engagiert sich mit seinem Haus schon lange für die Evangelische Allianz, zeigte auch in den vergangenen Jahren beim „Festival der Hoffnung“ Filme, die besondere Werte vermitteln.

„Und dahinter stehe ich auch“, macht Oppermann deutlich. Es gehe ihm dabei nicht um einzelne Religionen, als viel mehr um die idealen Werte, die fast jeder Religion zugrunde liegen. „Deshalb freue ich mich auch, dass wir an diesem Freitag gleich im Anschluss noch eine Gesprächsrunde im Kino anbieten“, erzählt Oppermann.
Menschen, die ein Wunder erlebt haben, sollen zu Wort kommen, aber auch Menschen, die auf ein Wunder gehofft haben, dass dann aber nicht eingetreten ist.

„Auch damit muss man umgehen können“, ergänzt Tobias Kron. Der Pastor und Mitbegründer von BS-Connect ist Co-Gastgeber an diesem Abend. Ihm haben wir im Vorfeld einige Fragen zum Thema Wunder gestellt:

Glauben Sie an Wunder?

Ja, das tue ich. Die Bibel ist nicht nur voll von Wundern und gar nicht von ihnen zu trennen, sondern fußt in der kürzlich gefeierten Ostergeschichte und damit in der unfassbaren Wundergeschichte, dass nicht der Tod das letzte Wort hat, sondern Gott und das Leben…

Ist es nicht naiv, auf ein Wunder zu hoffen?

Nein, wir erleben doch eigentlich jeden Tag Wunder. Allein, wie unser Körper funktioniert, das Universum, das sind doch Wunder. Oder wenn wir nach einer Autofahrt gesund zu Hause ankommen.

Tobias Kron auf der Bühne: Zweimal im Monat gibt es „Kirche im Kino“ im C1. Infos: www.bsconnect.de

Wunder müssen also nicht immer spektakulär sein?

Nein. Gerade die alltäglichen Wunder im Auge zu behalten kann eine gute Grundlage sein, sich in Notsituationen auch nach individuellen und spontanen Wundern auszustrecken.

Kann ich mich auf Wunder vorbereiten?

Ja, aber auch Verantwortung ist ein wichtiger Punkt. Gesunde Gedanken, der Glaube, Sport und gute Ernährung machen einen WUNDERvollen Unterschied. Ich selber mache regelmäßig Sport und versuche mit meinem Körper und meiner Seele so umzugehen, dass ich mich nicht selber krank mache. Ansonsten empfehle ich, die Kraft des Gebetes zu testen. Lassen Sie für sich beten, wenn sie in einer Not sind. Es muss nicht immer ein Pastor oder Geistlicher sein, der für Sie betet. Diese Möglichkeit steht nämlich jedem Gläubigen zu Verfügung…

Haben Sie Wunder erlebt?

Ja, regelmäßig. Wir treffen uns an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat zu einem sehr besonderen Gottesdienst im C1. Jeder ist eingeladen. Und immer wieder kommen Menschen, die um ein Eingreifen Gottes bitten. Häufig geht es um gesundheitliche Belange, denn nicht umsonst heißt es „Hauptsache gesund“. Meine Erfahrung ist: Gebet hat Kraft und verändert. Daneben ist es aber wichtig auf seinen Körper zu hören, denn körperliche Beschwerden können oft auch auf seelische Beschwerden zurückzuführen sein. Gleichzeitig warne ich aber davor, Nicht-Heilung mit fehlendem Glauben oder Schuld zu erklären.

Es darf gezweifelt werden. Wir dürfen mit Gott und dem Schicksal ringen, ohne den Glauben gleich über Bord werfen zu müssen.

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