„Go“ für vergünstigte Schülertickets | Neue Braunschweiger
29. Mai 2020
Politisches

„Go“ für vergünstigte Schülertickets

Verkehrsverbund beschließt die 30- und die 15-Euro-Variante

Marcus Bosse, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalverband. Foto: oh

Braunschweig (bw). Eine weitere Hürde in der Debatte um vergünstigte Schülertickets ist genommen: Ab dem 1. August gilt in der Region das vergünstigte Schülerticket für 30 Euro. Darüber hinaus können die Kommunen ein 15-Euro-Ticket innerhalb ihres Gebietes oder ihrer Landkreise anbieten.

Der Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) gab jetzt in seiner jüngsten Gesellschafterversammlung das „Go“. Vor allem die SPD-Fraktion hatte lange für diese zwei Varianten gekämpft und begrüßte die Lösung.

Konkret bedeutet das: Ab dem Schuljahr 2020/21 können die Schüler mit dem neuen Ticket für pauschal 30 Euro im Monat günstig alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten VRB-Tarifbereich nutzen. Bisher kostete das Schülermonatsticket je nach Preisstufe bis zu 118 Euro.

Ergänzend dazu haben die Gebietskörperschaften im Regionalverband die Möglichkeit – eine entsprechende, kommunale Finanzierung vorausgesetzt – zusätzlich eigene Verträge mit dem VRB zu schließen und ergänzend stadtweit geltende Tickets für 15 Euro anzubieten. „Dieses Gesamtpaket lebt den Regionsgedanken und orientiert sich zusätzlich unmittelbar an der Lebenswirklichkeit der Schüler, Azubis und Absolventen von Freiwilligendiensten“, sagte Marcus Bosse, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalverband. „Wir sind sehr froh, dass nun auch die Verkehrsunternehmen der Region zugestimmt haben und das Ticket der Landesnahverkehrsgesellschaft zur Genehmigung vorgelegt werden kann.“

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