Großer Umbruch an der Leine | Neue Braunschweiger
2. Oktober 2020
Sport

Großer Umbruch an der Leine

Der Gegner: Hannover 96 will nach oben

Hannovers Trainer Kenan Kocak in Osnabrück. Foto: imago

Braunschweig (evc). Mit dem Ziel „Direkter Wiederaufstieg“ waren die „Roten“ im Vorjahr an den Start gegangen, hatten sich unter Mirko Slomka jedoch schnell im Abstiegskampf wiedergefunden.

Unter seinem Nachfolger Kenan Kocak gelang erst Anfang Dezember der erste Heimsieg, der in der Folge einen Aufwärtstrend einleitete, so dass die Mannschaft letztlich auf dem sechsten Tabellenplatz die Saison beendete.
Im Sommer trennte sich der Verein des allmächtigen Präsidenten Martin Kind dann von zahlreichen ehemaligen Leistungsträgern wie Marvin Bakalorz, Edgar Prib und Felipe, die in der Vorsaison enttäuscht hatten. Gehalten wurde jedoch das 24-Tore-Sturmduo Marvin Ducksch/Hendrik Weydandt. Auch der anvisierte Millionen-Transfer von Ausnahmetalent Linton Maina zum VfL Wolfsburg ging bislang noch nicht über die Bühne, so dass 96 seine Aufstiegsambitionen auch weiterhin verfolgt.

Als Neuzugänge konnte der Club mit Keeper Michael Esser (Hoffenheim), Kingsley Schindler (Köln) und Valmir Sulejmani (Mannheim) gleich drei Rückkehrer präsentieren. Mit Mike Frantz (Freiburg) kam zudem ein Bundesliga-Routinier, während Franck Evina (FC Bayern II) in Hannover den Durchbruch schaffen soll. Niklas Hult (AEK Athen), Baris Basdas (Karagümrük), Sei Muroya (FC Tokyo) und Patrick Twumasi (Deportivo Alaves) bringen sogar internationale Erfahrung mit, „Königstransfer“ Twumasi braucht allerdings noch Zeit, um in Form zu kommen.

Diese war bei seinen Teamkollegen im DFB-Pokal (3:2 gegen Würzburg) und dem ersten Heimspiel (2:0 gegen Karlsruhe) bereits zu erkennen. Beim Niedersachsenduell mit dem VfL Osnabrück zog der Verein in der Vorwoche jedoch mit 1:2 den Kürzeren.

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