Grünes Licht für geplanten Radschnellweg | Neue Braunschweiger
13. Juni 2020
Fahrrad

Grünes Licht für geplanten Radschnellweg

Der Bund sagt Fördergelder in Höhe von 13 Millionen Euro zu – OB: „Großartige Nachricht“

Mit diesem neuen Verkehrszeichen sind Radschnellwege gekennzeichnet.  Foto: oh

Braunschweig (ako). Der Bund hat zugesagt, den geplanten Radschnellweg zwischen Braunschweig und Salzgitter-Thiede über Wolfenbüttel mit 13 Millionen Euro zu fördern. Der Regionalverband Braunschweig hatte in Abstimmung mit den drei Kommunen Mittel beantragt.

Die Y-förmige Radschnellwegverbindung soll insgesamt rund 18 Kilometer lang werden und die Braunschweiger Innenstadt mit der Wolfenbütteler Innenstadt und in Richtung Salzgitter-Thiede bis zum VW-Werk verbinden. Die Planung erstreckt sich über drei Jahre und soll voraussichtlich 2023 fertiggestellt sein, im Anschluss erfolgt die bauliche Umsetzung.

OB Ulrich Markurth freute sich über die Entscheidung des Bundes. „Das ist eine ganz großartige Nachricht, gerade in diesen Zeiten. Der Bund steht zu seiner Ankündigung, Investitionen zu ermöglichen und ökologische Mobilität der Zukunft zu fördern. Der Radweg nach Wolfenbüttel und nach Salzgitter wird ein großer Sprung nach vorn für die Mobilität in unserer Region“, sagte Markurth.

In Machbarkeitsstudien wurden die Verbindungen in die beiden Nachbarstädte bereits untersucht. Dabei wurde auf Braunschweiger Stadtgebiet eine Routenführung im Wesentlichen westlich der Oker auf bestehenden Wegen angedacht. Im Bereich südlich der A 39 ist dann eine Aufteilung der Routen in Richtung Thiede und Wolfenbüttel vorgesehen.

Die geschätzten Kosten betrugen circa 17 Millionen Euro. Mit der in Kürze vorgesehenen Beauftragung eines Planungsbüros werden sowohl die Routenführung als auch die Kostenschätzung aktualisiert. Anschließend soll eine Bürgerbeteiligung erfolgen.

Radschnellwege dienen dazu, den Radverkehr für längere Entfernungen attraktiver zu gestalten und eine gute und schnelle Verbindung zu schaffen.

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