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„Guter Gegner, kompliziertes Spiel“

Eintracht reist zum Absteiger Aalen – Robin Becker nach Freispruch wieder dabei

Wieder dabei: Eintrachts Robin Becker. Foto: imago

Braunschweig. Mit dem Spiel beim VfR Aalen (Sonntag 14 Uhr) biegen Eintrachts Drittliga-Fußballer auf die Zielgerade einer turbulenten Spielzeit ein. Um das Wunder nach der beeindruckenden Aufholjagd vollenden zu können, fehlen jedoch einige Zähler, sodass beim feststehenden Absteiger drei Punkte angepeilt werden.
Gute Nachrichten gab es vom DFB-Bundesgericht, der Robin Becker vom Vorwurf rassistischer Äußerungen freisprach.

„Die Motivation der Spieler wird grundsätzlich sehr hoch sein, sie wollen sich für die neue Saison in Aalen oder bei anderen Vereinen empfehlen“, macht André Schubert deutlich, dass er vom Tabellenletzten heftige Gegenwehr erwartet: „Aalen hat sich in der gesamten Rückrunde sehr kämpferisch präsentiert und nie den Eindruck erweckt, sich in irgendeiner Art und Weise hängen zu lassen. Sie haben es auch Aufsteiger VfL Osnabrück sehr schwer gemacht.“

Zwar haben es die Löwen mit 41 Punkten in der eigenen Hand, im Kampf um den Klassenverbleib mit einem Sieg für Fakten zu sorgen, dennoch rechnet der 47-Jährige mit „einem sehr starken Gegner in einem sehr komplizierten Spiel.“

Neben dem langzeitverletzten Bernd Nehrig werden voraussichtlich keine weitere Akteure fehlen. Benny Kessel und Stephan Fürstner sind zwar angeschlagen, Schubert rechnet jedoch damit, dass beide zur Verfügung stehen werden: „Ich gehe davon aus, dass beide am Sonntag spielen werden.“ Gleiches dürfte auch für Robin Becker gelten, dessen fünfwöchige Sperre am Dienstag vom DFB-Bundesgericht aufgehoben worden war. Eintracht war es gelungen, durch Fernsehbilder zu beweisen, dass im Spiel gegen 1860 München die von den Münchner Spielern behauptete rassistische Beleidigung nicht stattgefunden hat. Der Verein hatte genauso wie Schubert und Beckers Teamkollegen dessen Unschuld beteuert und die Urteilsfindung kritisiert, die sich alleinig auf die Aussagen der 1860-Akteure gestützt hatte. „Robin hat ganz normal trainiert und wird spielen. Er ist bei uns absoluter Stammspieler und einer unserer besten Verteidiger“, lobt Schubert den 23-Jährigen.

Auch Felix Burmeister, der nach seiner Einwechslung gegen Münster das wichtige 2:3 erzielt hatte, bekam von seinem Trainer anerkennende Worte zu hören: „Ich freue mich wahnsinnig für Felix. Er hat super trainiert und zeigt eine unglaublich gute Einstellung. Ich weiß, dass ich mich hundertprozentig auf ihn verlassen kann.“
Auch Julius Düker, der mit seinem Tor zum 3:3 gegen Münster einen Punkt rettete, attestiert Schubert eine positive Entwicklung, die nun einen Einsatz von Beginn an nach sich ziehen könnte: „Er ist für uns Woche für Woche ein Startelfkandidat.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Nkansah (Burmeister), Becker – Putaro, Kessel – Pfitzner, Fürstner – Janzer, Hofmann (Düker), Bär.

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