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Handballfreunde überwintern als Dritter

Oberliga-Mannschaft erzielt einen unerwarteten 37:27-Heimsieg gegen den MTV Vorsfelde

Erzielten einen in der Höhe nicht erwarteter Sieg gegen den MTV Vorsfelde: Die Handballfreunde. Foto: regios24/Sebastian Priebe

Von Jörg Kleinert, 12.12.2017

Helmstedt. Besser standen sie in vier Jahren Oberliga-Zugehörigkeit nie da. Die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt „überwintern“ als Tabellendritter. Diese Platzierung sicherte sich die Mannschaft um Spielertrainer Markus Kopp durch einen in der Höhe nicht erwarteten 37:27 (19:13)-Heimsieg im Nachbarschaftsduell gegen den bisherigen Liga-Zweiten MTV Vorsfelde
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Weiter geht es für die HF am 13. Januar mit dem vorletzten Hinrundenspiel bei Aufsteiger Sportfreunde Söhre.
Die personellen Voraussetzungen für die Helmstedter waren vor dem letzten Heimspiel des Jahres alles andere als rosig.
Gordon Müller, Dreh- und Angelpunkt im HF-Spiel, fiel wegen Beschwerden an der Achillesferse aus. Auch Nils Müller musste aus privaten Gründen passen.
Acht Feldspieler blieben, dazu zwei Torhüter. Eigentlich zu wenig, um über 60 Minuten in einem intensiven Spitzenspiel kräftemäßig über die Runden zu kommen. Doch die HF bewiesen das Gegenteil.
Das, was das Team zwischen der zehnten und 50. Minute ablieferte, nötigte Respekt ab.
Nach hektischer Startphase, in der Gästetorjäger Bert Hartfiel (insgesamt elf Treffer) sein Team noch einigermaßen in der Spur hielt, übernahmen die HF komplett das Kommando.
Im Angriff ordnete Marius Herda die Aktionen und ließ seine Mitspieler glänzen. Hinten stellten sich die Gastgeber schnell auf den starken Vorsfelder Rückraum um Hartfiel, Christian Bangemann und Sascha Kühlbauch ein und riegelten das eigene Tor ab.
Zur Pause hatten die Helmstedter bereits sechs Tore zwischen sich und den Gegner gelegt.
Ein letztes kurzes Aufbäumen der Vorsfelder nach dem Seitentausch – Hartfiel verwandelte zwei Strafwürfe zum 15:19-Anschluss (33.) – überstanden die Hausherren unbeschadet.
Nur sieben Minuten später war die Partie beim Stand von 24:16 für die HF quasi entschieden. Die Gäste verloren minutenlang den Durchblick. Sie leisteten sich ungeahnte Schnitzer bei der Ballbehandlung. Mehrfach spielten sie den Helmstedtern das Spielgerät unbedrängt in die Hände.
Die Folge waren einfache Tempogegenstoßtreffer für die Gastgeber.
Beim MTV gingen die Köpfe immer weiter herunter, zwischenzeitlich wuchs die Helmstedter Führung auf 13 Tore (34:21, 53.) an. „
Es war ein schöner Jahresabschluss“, freute sich HF-Spielertrainer Kopp.
„Die Halle war voll, die Stimmung super, das Ergebnis passte. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht.“

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