Heimstart gegen den Spitzenreiter | Neue Braunschweiger
12. September 2020
Sport

Heimstart gegen den Spitzenreiter

Feldhockey: Eintrachts Zweitliga-Damen empfangen Club Raffelberg

Heimspiel für Viktoria Albe und Eintracht. Archiv: imago

Braunschweig. Nach dem Schlusslicht nun der Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord: Die Feldhockey-Damen von Eintracht Braunschweig bekommen es nach dem Sieg zum Rückrundenauftakt am heutigen Samstag (14 Uhr) auf eigenem Platz mit dem Club Raffelberg zu tun.

„Ausbaufähig“ sei die Leistung seiner Mannschaft beim etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolg in Essen (Tore: Clara Farr, Antonia Osterland) gewesen, findet Eintracht-Trainer Andreas Dolge. Gegen den Aufstiegsaspiranten aus Duisburg, so viel ist klar, wird ein stärkerer Auftritt nötig sein. „Ich habe mit den Mädels am Dienstag darüber gesprochen, und sie wissen, was gefehlt hat. Es sind vor allem Kleinigkeiten“, glaubt der 52-Jährige.

Vor allem gehe es darum, das Spiel flüssiger zu gestalten und sich mehr Torchancen zu erarbeiten, geht Dolge ins Detail. „Ansonsten hatten wir ja viel den Ball, waren die präsentere und spielbestimmende Mannschaft.“
Im ersten Heimspiel seit über elf Monaten ist der Tabellenführer von der Wedau eine echte Standortbestimmung für die viertplatzierten Braunschweigerinnen. „Das ist eine riesengroße Aufgabe. Sich mit den Besten zu messen, ist das Beste, was einem passieren kann“, freut sich Dolge auf das Spiel und ist überzeugt: „Wir werden alles geben, um es den Raffelbergern so schwer wie möglich zu machen.“

Die Duisburgerinnen taten sich im ersten Punktspiel nach der Pause zumindest mit dem Toreschießen noch schwer und kamen beim Tabellenfünften Crefelder HTC trotz vieler Chancen nur zu einem 1:0. Einmauern will sich die Eintracht gegen den Tabellenführer nicht, verspricht Dolge: „Wir werden schon vorne unsere Möglichkeiten suchen und nicht nur verteidigen.“

Auf allzu viel Fan-Unterstützung dürfen sich die Löwinnen dabei nicht freuen: Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, lediglich Sponsoren und die engsten Angehörigen der Spielerinnen sind auf dem Hockeyplatz an der Guntherstraße zugelassen

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