7. Januar 2014
Sportliches

„Heracles Almelo ist ein gutklassiger Gegner“

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig tritt heute im Trainingslager in Spanien gegen den niederländischen Ehrendivisionär an.

Nicht verpflichtet: Der Armenier Gevorg Ghazaryan. Foto: SH

Von Elmar von Cramon, 07.01.2014.

Braunschweig. Nach der Ankunft im Wintertrainingslager in Andalusien stehen für Fußball-Erstligist Eintracht Braunschweig in dieser Woche die ersten beiden Testspiele auf dem Programm.

Am heutigen Mittwoch um 16.30 Uhr spielen die „Löwen“ gegen Heracles Almelo und messen sich dann am Sonnabend um 16 Uhr mit Ligakonkurrent SC Freiburg.
„Wir haben sehr gute Trainingsbedingungen vorgefunden, auch die Temperaturen sind genau richtig“, zeigte sich Marc Arnold am Montag nach dem Eintreffen in Novo Sancti Petri, einem Vorort von Chiclana de la Frontera, zufrieden. Noch am Abend bat Torsten Lieberknecht zu einer Laufeinheit: „Nach einem langen Reisetag ging es darum, sich zu lockern. Gestern standen dann Technikübungen mit koordinativen Elementen auf dem Programm“, berichtet der 43-Jährige.
Heute wartet im Estadio Nuevo Mirador in Algeciras dann mit dem niederländischen Ehrendivisionär Heracles Almelo der erste echte Prüfstein: Der Klub aus der grenznahen Stadt steht mit 22 Zählern momentan auf dem 13. Tabellenrang.
Und der Verein hat eine Reihe von deutschen Spielern unter Vertrag: Neben dem Ex-Schalker Simon Cziommer, der fast seine gesamte Karriere in den Niederlanden spielte, stehen auch der ehemalige Gladbacher Christian Dorda, der gebürtige Starnberger Dragan Paljic und Torjäger Marc Uth (1. FC Köln) als Akteure aus Deutschland bei den Niederländern auf der Gehaltsliste.
„Almelo ist genau wie Freiburg ein gutklassiger Gegner, den man für so eine kurze Vorbereitung braucht“, erklärt Arnold, der darauf setzt, dass Trainer Torsten Lieberknecht in den beiden Spielen ebenso wie gegen den FC Basel in der kommenden Woche die richtige Mischung findet: „Unser Trainer hat so genug Zeit, sich alle Akteure im Wettkampf anzuschauen.“
Während Marco Caligiuri nach seinem Bänderriss bereits teilweise am Mannschaftstraining teilnehmen kann, wird Dennis Kruppke vorerst nicht in den Übungsbetrieb einsteigen.
Nachdem der Kapitän bereits vor der Winterpause über Wadenbeschwerden geklagt hatte, setzt ihn nun ein Muskelfaserriss außer Gefecht: „Dennis absolviert hier in Spanien zwar seine Rehamaßnahmen, allerdings wird er uns noch mindestens zwei bis drei Wochen fehlen“, bedauert Arnold den erneuten Ausfall des Routiniers.

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