4. Juli 2013
Tipps

Hochwasser-Soforthilfe

Vordrucke für Anträge sind bei der Kreisverwaltung erhältlich

Das Land Niedersachsen hat als Soforthilfe für die Betroffenen des Hochwassers einen Fonds bereitgestellt. Hierdurch soll durch das Mai/Juni-Hochwasser besonders betroffenen Menschen, die durch die entstandenen Schäden an ihren Privathaushalten in eine akute Notlage geraten sind, geholfen werden.

Bei Hilfe im Bereich Haushalt/Hausrat ist ein Gesamtschaden von 5.000 Euro Voraussetzung. Die Hilfeleistung beträgt dann 500 Euro je Erwachsener und 250 Euro je Kind. maximal 2.500 Euro je Haushalt.
Bei Ölschäden an Wohngebäuden ist ein Schaden je Gebäude von mindestens 10.000 Euro Voraussetzung. Die Hilfeleistung liegt dann bei 25 Prozent des Gesamtschadens, maximal 5.000 Euro je Gebäude.
Außerdem gibt es einen Härtefonds. Eine besondere soziale Notlage ist hierfür die Voraussetzung. Die Hilfeleistung beträgt hier je nach Gesamtschaden maximal 20.000 Euro je Haushalt.
Die Soforthilfe hat nicht das Ziel, die durch das Hochwasser entstandenen Schäden zu ersetzen, sondern betroffenen Personen zu helfen, akute Notlagen zu überbrücken
Die Gewährung erfolgt vorbehaltlich der Leistungen Dritter, die bei der weiteren Abwicklung der Schadensfälle erbracht werden, wie zum Beispiel Versicherungen. Gewährt das Land im Zusammenhang mit den genannten Schäden weitere Hilfen, werden die Soforthilfen angerechnet.
Anträge sind schriftlich einzureichen beim Landkreis Peine, Fachdienst Ordnungswesen, Abteilung Bevölkerungsschutz, Woltorfer Straße 74 in Peine.
Annahmeschluss ist der 30. September. Alle Richtlinien sowie der Vordruck sind auf der Homepage des Landkreises Peine unter der Rubrik „Bürgerinfo“ abrufbar oder beim Fachdienst Ordnungswesen, Abteilung Bevölkerungsschutz, des Landkreises erhältlich.

Quelle: Landkreis Peine

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