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Hofmann: „Wir stehen kompakter“

Hofmann: „Wir stehen kompakter“

Eintracht-Stürmer Philipp Hofmann würde gern mal wieder ein Siegtor schießen. Foto: Hübner

Braunschweig. Mit dem Auswärtspunkt bei der SG Sonnenhof Großaspach gelang Eintracht der erste Punktgewinn unter Coach André Schubert. Allerdings ärgerten sich die Löwen über die mangelnde Chancenverwertung, die dem ersten Auswärtssieg letztlich im Wege stand. Immerhin vergrößerte sich aber auch der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze vor dem Heimspiel am Samstag um 14 Uhr gegen den KFC Uerdingen nicht.

„Wir haben gut gespielt und hatten viele Torchancen, ein Sieg für uns wäre sicherlich verdient gewesen“, blickt Philipp Hofmann auf den Auftritt beim „Dorfklub“ zurück. Der Angreifer hatte den Führungstreffer der Hausherren in der 77. Minute egalisiert und somit zumindest den Teilerfolg sichergestellt, der den Löwen tabellarisch immerhin half, den Status Quo von sechs Punkten Rückstand zu bewahren. Immer wenn Hofmann traf, punkteten die Löwen auch, bislang allerdings nie dreifach.

Das soll sich aus Sicht des 25-Jährigen am besten schon am Samstag gegen Uerdingen ändern: „Ich würde sehr gerne auch mal zum Sieg treffen. Klar wird es ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Akteuren. Doch wenn wir wie gegen Osnabrück Vollgas geben und mutig spielen, ist für uns etwas zu holen.“ Für seinen Optimismus sorgt dabei die Entwicklung in den vergangenen Wochen. „Wir stehen kompakter, lassen insgesamt weniger zu und geraten nach Rückständen nicht sofort in Schwierigkeiten“, so der 1,96-Meter-Hüne, der mit fünf Treffern und drei Vorlagen auf Platz acht der Scorerliste rangiert.

Zwei seiner Treffer fielen per Elfmeter, dreimal setzte er sich geschickt im gegnerischen Strafraum durch, um anschließend eiskalt zu vollenden. Klassische Mittelstürmertore nach Zuspiel von Außen konnte er bislang nicht verbuchen. „Der Trainer hat bereits angesprochen, dass wir noch mehr über Außen in den Strafraum spielen sollen“, so Hofmann, der nichts gegen noch mehr Zuspiele von Außen einzuwenden hätte, um auch seine Kopfballstärke zur Geltung zu bringen: „Bei Flanken wird es für den Gegner immer gefährlich, außerdem müssen wir mehr Personal in den Strafraum bringen, um auf die zweiten Bälle zu lauern.“

Angst hat er trotz der Tabellensituation nicht, da die Formkurve der Blau-Gelben zuletzt nach oben zeigte und die Liga Woche für Woche ihre Ausgeglichenheit unter Beweis stellt: „Spielen wir wie zuletzt, habe ich ein gutes Gefühl, weil keine echte Übermannschaft dabei ist. Bis zur Winterpause wollen wir den Abstand verkürzen und in der restlichen Rückrunde weiter aufholen.“

Wie die Siege zustande kommen, ist dem Torjäger dabei egal: „Egal ob schön herausgespielt oder nicht: Für uns zählen nur Ergebnisse, deshalb müssen wir Vollgas geben.“

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