Homeschooling: Stadt hilft armen Familien | Neue Braunschweiger
10. Februar 2021
Bildung

Homeschooling: Stadt hilft armen Familien

Router und Flatrate aus Schulmittelfonds

Homeschooling stellt bedürftige Familien vor große Herausforderungen. Archivfoto: imago

Braunschweig (bw). Nicht alle Schüler können problemlos am Homeschooling teilnehmen. Um Lernmaterial herunterzuladen, an Videokonferenzen teilzunehmen oder Präsentationen zu erstellen, ist neben einem Computer auch ein Internetanschluss mit entsprechenden Zugangsgeräten nötig.

Da dieser nicht in allen Familien vorhanden ist, öffnet die Stadtverwaltung deshalb den Braunschweiger Schulmittelfonds für die Finanzierung von LTE-Routern und Bildungs-Flatrate-Verträgen. „Schule ohne Internet funktioniert nicht mehr und stellt besonders Familien mit geringem Einkommen vor eine große Herausforderung“, sagt Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast. Fehlende Zugänge zu digitaler Teilhabe bewirkten eine fehlende soziale Teilhabe und verhindern chancengerechte Zugänge zur Bildung.

Der Schulmittelfonds wurde vom Rat der Stadt Braunschweig im Jahr 2018 beschlossen. Schulen haben die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien ergänzend zu den Leistungen des Bildungs- und Teilhabe-Pakets (BuT) zu unterstützen.

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