Im zweiten Viertel den Faden verloren | Neue Braunschweiger
16. September 2020
Sport

Im zweiten Viertel den Faden verloren

Feldhockey: Damen-Zweitligist Eintracht verliert zu Hause 1:3 gegen Spitzenreiter Raffelberg

Eintrachts Torschützin Laura Drees. Foto: Matthies

Braunschweig. Im zweiten Spiel nach Wiederaufnahme der Zweitliga-Saison mussten die Feldhockey-Damen von Eintracht Braunschweig ihre erste Niederlage hinnehmen. Der spielerisch stärkere Club Raffelberg wurde seiner Favoritenrolle als Tabellenführer der Nordgruppe gerecht und kam nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem 3:1 (2:1)-Erfolg.

Zu Beginn durften die 50 zugelassenen Zuschauer auf der Hockey-Anlage am Eintracht-Stadion sogar von der Überraschung träumen. Die Raffelbergerinnen zogen sich im ersten Viertel weit zurück und lauerten auf Konter, der Tabellenvierte aus Braunschweig machte das Spiel. Und traf in Person von Laura Drees nach einer sehenswerten Ecken-Kombination (10. Minute) sogar zur zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:0-Führung.

„Das erste Viertel war fantastisch“, freute sich Eintracht-Trainer Andreas Dolge nach der Partie über sehr gute erste 15 Minuten. Danach allerdings übernahm der Liga-Primus die Kontrolle. „Da haben wir den Faden verloren und nicht mutig genug gespielt. Da haben wir uns von Raffelberg die Butter vom Brot nehmen lassen. Und wir haben Fehler gemacht“, kommentierte Dolge, der nun sah, wie die Gäste die Löwinnen in der eigenen Hälfte einschnürten. Zur Halbzeitpause stand es bereits 2:1 für die Duisburgerinnen. Einen weiteren Treffer hatte Eintracht-Torhüterin Vicky Wiedermann mit einer Parade beim Siebenmeter verhindert.

Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn nutzten die Rheinländerinnen einen katastrophalen Fehlerpass der Eintracht zur 3:1-Vorentscheidung. Erst im Schlussviertel drehte die Eintracht wieder auf, drängte auf den Anschluss. „Raffelberg kam dann so ein bisschen ins Schwimmen, aber leider ist das Tor nicht mehr gefallen“, bedauerte Dolge, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt aber zufrieden war.

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