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„Immer hundert Prozent abrufen“

Fußball: Eintracht Samstag gegen Fortuna Köln – Bulut und Sauerland fallen aus

Soll in Köln in der Startelf stehen: Eintrachts Philipp Hofmann. imago/Hübner

Braunschweig. Im Samstag-Spiel bei Fortuna Köln (Anstoß 14 Uhr) könnten Eintrachts Drittliga-Fußballer mit einem Sieg weiteren Boden im Abstiegskampf gutmachen. Zwar gewannen die Domstädter zuletzt vor heimischer Kulisse mit 1:0 gegen Zwickau, gehören jedoch weiterhin zu den schwächsten Heimteams der Liga.

Die Löwen zeigten sich in der Fremde zuletzt überzeugend und fuhren in drei Begegnungen sieben Zähler ein. Bereits vor dem Wehen-Spiel hatte André Schubert zur Vorsicht gemahnt, nicht zu Unrecht, wie die anschließende 2:3-Niederlage gegen die Hessen in der vergangenen Woche zeigte. „Wir wissen, dass wir speziell in der Defensive Fehler gemacht haben, die wir so nicht machen dürfen“, so der 47-Jährige, der die Niederlage gegen das Spitzenteam aber auch nicht überbewerten will: „Keiner ist davon ausgegangen, dass wir die restlichen 18 Spiele gewinnen werden. Es war klar, dass es welche geben wird, die unentschieden ausgehen oder die wir verlieren.“

In diese Kategorien soll die anstehende Partie gegen den direkten Konkurrenten möglichst nicht fallen. Die Mannschaft von Trainer Tomasz Kaczmarek präsentierte sich als echte „Wundertüte“ und wartete mit ungewöhnlichen Resultaten auf. „Sie sind schwierig einzuschätzen, da sie in dieser Saison ganz unterschiedliche Ergebnisse erzielt haben. Dabei waren unerwartete Siege, aber auch sehr hohe Niederlagen“, erklärt der Fußball-Lehrer, der den Fortunen insgesamt aber ein gutes Zeugnis ausstellt: „Sie haben torgefährliche Spieler und erarbeiten sich viele Chancen, wie man gegen den KSC sehen konnte, auch wenn sie mit 1:3 verloren haben. Außerdem ist die Mannschaft sehr robust, schnell und erfahren.“
Von seiner Mannschaft fordert Schubert, die taktische Grundordnung besser einzuhalten als zuletzt vor heimischer Kulisse: „Wir müssen eine gute Arbeit gegen den Ball zeigen, das bedeutet kompakt zu sein und den eigenen Angriffen nachzugehen, gegen Wehen waren wir defensiv wie offensiv teilweise zu weit auseinander.“ Außerdem müsse sein Team in Köln wie auch in jeder weiteren der anstehenden Begegnungen mit vollem Einsatz agieren, um sich am Ende der Saison mit dem Klassenerhalt belohnen zu können: „Wenn wir in den restlichen Spielen immer hundert Prozent abrufen, werden wir es schaffen, da bin ich mir sehr sicher.“

Personelle Änderungen sind gegen die Rheinländer mehr als wahrscheinlich, Philipp Hofmann wird nach gutem Auftritt als Einwechselspieler gegen Wehen Wiesbaden von Anfang an auf dem Platz stehen. „Er hat gut trainiert und wird in der Startelf stehen“, kündigt der Eintracht-Trainer an. Verzichten müssen die Löwen diesmal krankheitsbedingt auf Onur Bulut, auch der angeschlagene David Sauerland, der erst zum Ende der Woche wieder ins Training einsteigen konnte, wird vermutlich ausfallen.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski (Thorsen), Nkansah (Menz), Becker, Kessel – Nehrig, Pfitzner, Fürstner – Putaro, Hofmann, Bär (Y. Otto).

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