Informationen aus den Städten und Gemeinden der Region - Neue Radarfallen im Einsatz | Neue Braunschweiger
2. Oktober 2014
Menschen

Informationen aus den Städten und Gemeinden der Region – Neue Radarfallen im Einsatz

Braunschweig, 02.10.2014.

Jetzt gegen Grippe impfen

Das Gesundheitsamt rät, sich im Oktober oder November beim Hausarzt gegen die Virusgrippe, auch Influenza genannt, impfen zu lassen. „Da die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Influenza-Viren meist erst nach Weihnachten verstärkt auftreten, reicht eine Impfung bis Mitte November aus“, sagt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Brigitte Buhr-Riehm.
Derzeit gebe es in den europäischen Ländern nur eine sehr geringe Influenza-Aktivität, so Buhr-Riehm. Entsprechend sei es im Frühjahr und Sommer auf der Südhalbkugel zur dortigen Winterzeit gewesen. Diese Indikatoren deuteten zwar darauf hin, dass keine schwere Influenza-Saison drohe. Wie stark eine Influenzawelle werde, sei aber letztlich nicht vorhersehbar und werde nicht zuletzt auch von der Impfungsrate beeinflusst: „Eine Impfung schützt nicht nur jeden persönlich, sondern trägt zum allgemeinen Impfschutz der Bevölkerung bei“, betont die Medizinerin. „Je mehr Personen aus der Umgebung jedes Einzelnen gegen Influenza geimpft sind, umso weniger kann sich das Virus von Mensch zu Mensch ausbreiten.“
Die aktuellen Influenza-Impfstoffe unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung nicht von dem Impfstoff der Saison 2013/14. Die Influenza-Impfung muss jedes Jahr erneuert werden. Der Körper baut als Reaktion auf die Impfung Antikörper auf, die ca. sechs Monate wirksam sind. Der Impfschutz ist ca. zwei Wochen nach der Impfung aufgebaut. Die Impfung wird in den Oberarmmuskel gegeben. Sie ist in der Regel gut verträglich. Die inaktivierten Grippe-Impfstoffe können in allen Stadien der Schwangerschaft verabreicht werden. Als Nebenwirkungen können Schmerzen an der Einstichstelle sowie Kopf- und Gliederschmerzen sowie erhöhte Temperatur auftreten. Dies sind Belege einer Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems, die zeigen, dass der Impfstoff wirkt. Sie stellen keine wirkliche Komplikation dar und klingen in der Regel nach kurzer Zeit wieder ab.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Influenza-Impfung als Standard-Impfung für alle Personen ab 60 Jahren sowie für bestimmte Personengruppen als sog. Indikationsimpfung: alle Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z. B. chronische Erkrankungen der Atemwege, der Herz-Kreislauf-Organe, der Leber und der Nieren, Personen mit Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen, Personen mit chronisch-neurologischen Erkrankungen, wie z. B. Multiple Sklerose, für Personen mit Erkrankungen des Immunsystems sowie mit HIV-Infektion sowie für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen.
Ganz besonders wird die Impfung medizinischem Personal empfohlen, die eng mit Personen zusammen arbeiten, die chronisch krank und immungeschwächt sind. Dazu zählt auch das Personal von Alters- und Pflegeheimen. Für alle eben genannten Personengruppen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Aber auch bei Personen, die in die STIKO-Empfehlung nicht eingeschlossen sind, zahlt die Krankenkasse in vielen Fällen. Dies muss individuell mit der Krankenkasse abgestimmt werden. Die Impfung erfolgt über alle Hausärzte sowie in vielen Fällen auch über Arbeitsmediziner in Betrieben. Das Gesundheitsamt bietet selbst zwar keine Influenza-Impfungen an, berät jedoch hierzu. Impfberatung ist möglich unter der Telefonnummer 05 31/4 70-72 42: montags 10:00 bis 12:30 Uhr, dienstags 10:00 bis 12:30 und donnerstags 11:00 bis 12:00 Uhr.
Symptome der Influenza
Die Influenza (echte Grippe) ist von den zahlreichen, durch verschiedenste Viren verursachten Erkältungserkrankungen zu unterscheiden. Gegen die gewöhnlichen Erkältungserkrankungen im Winter hilft die Influenza-Impfung nicht. Typische Symptome der Influenza sind: schlagartig auftretendes hohes Fieber, verbunden mit starkem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen. Bei solchen Beschwerden sollte unbedingt ärztliche Behandlung in Anspruch genommen werden.

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Bürgersprechstunde in Broitzem

Stadtrat Claus Ruppert lädt für Donnerstag, 9. Oktober, von 17 bis 19 Uhr, zur Bürgersprechstunde der Stadtverwaltung im Stadtbezirk Broitzem, in das Gemeinschaftshaus Broitzem, Steinbrink 14 A, ein. Claus Ruppert steht den Bürgerinnen und Bürgern zu allen Themen aus dem Stadtbezirk zur Verfügung. Dabei wird er von weiteren Verwaltungsvertretern unterstützt. Es begrüßt Bezirksbürgermeisterin Meike Rupp-Naujok.

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Verschollene Lieder

„Maikäfer flieg!“ heißt das aktuelle Programm mit verschollenen Liedern und Texten aus dem Ersten Weltkrieg, das „Die Grenzgänger“ mit Frederik Drobnjak (Gitarre), Felix Kroll (Akkordeon), Annette Rettich (Cello) und Michael Zachcial (Gesang), im Rahmen der städtischen Programmreihe „1914 – Ausbruch des Ersten Weltkriegs“ am Donnerstag, 9. Oktober, um 19.30 Uhr im Roten Saal, Schlossplatz 1, präsentieren. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Für Schulklassen, ab Klasse 10, wird das Konzert am gleichen Tag um 11 Uhr angeboten. Anmeldungen werden erbeten unter der Telefonnummer 470-4862 oder -4863.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs waren die Zeitungen voll mit selbstverfassten Gedichten und Liedern ihrer Leser. Das in jener Zeit gegründete Deutsche Volksliedarchiv in Freiburg hat diese Materialien gesammelt und dokumentiert. Etwa 14.000 Gedichte und 3.000 Lieder kamen so zusammen, nur wenige davon wurden veröffentlicht.
Der Bremer Liedermacher, Liedersammler und Autor Michael Zachcial und die vom ihm gegründete Gruppe „Die Grenzgänger“ nutzen diesen einzigartigen Fundus für eine künstlerische Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und dem Kriegsgeschehen. Fast 3000 Lieder wurden aus dem Freiburger Volksliedarchiv ausgewertet und die wichtigsten davon mit allen „musikalischen Wassern der letzten 100 Jahre“ gewaschen und sorgfältig entstaubt. Mehrere preisgekrönte Konzeptalben entstanden, auf denen mit neuinterpretierten Volksliedern Geschichte lebendig und anschaulich vermittelt wird.
Das Programm enthält nicht nur bizarre Fundstücke, sondern auch besondere Entdeckungen wie die Originalversion von Lili Marlen von 1915 oder ein Lied gegen den Krieg, das von Soldaten auf einen Operettenschlager gedichtet wurde und dem Welthit „In the mood“ erstaunlich nahe kommt. Dazu kommen viele anonym gebliebene Menschen mit ihren Liedern und ihrem Witz zu Wort, die sich einen Reim auf eine Welt machten, die in Flammen aufging.
„Die Grenzgänger“ bekamen viermal den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für ihren kreativen Umgang mit dem deutschsprachigen Volkslied und gaben unter anderem Gastspiele für das Goethe-Institute in Schweden, Dänemark und Irland sowie Konzerte von Norwegen bis Malaysia und im ganzen deutschsprachigen Raum. Das Album „Maikäfer flieg!“ wurde zur CD des Monats September 2014 in der Liederbestenliste gewählt. Das DeutschlandRadio urteilte: „Wer so ernste, schwere Themen, so gekonnt und eindringlich interpretiert, gehört zu den großen Ausnahmen im Musikgeschäft.“

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Regionales Musikfest

Am 12. Juli 2015 wird die gesamte Innenstadt Schöningens für einen Tag lang klingen. Erfüllt von ganz unterschiedlicher Musik, instrumental und gesungen, von Rock und Pop über Klassik und Kirchenmusik bis hin zu Jazz und Folklore werden beim 3. Regionalen Musikfest ganz verschiedene Räume und Plätze zur Bühne für regionale Musiker. Die ganze Stadt wird ein Ort für alle, die gern Musik machen oder hören. Zwei Musikfeste wurden in dieser Form bereits durchgeführt: 2011 in Salzgitter-Salder und 2013 in Gifhorn. Zu beiden Veranstaltungen verbuchten die Veranstalter über 1.000 Akteure und weit über 5.000 Besucher.
Um die erfolgreiche Reihe fortzusetzen, veranstalten die Stadt Schöningen und die Kontaktstelle Musik Region Braunschweig (KMRB), die in der Abteilung Literatur und Musik im Fachbereich Kultur des Dezernats für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig angesiedelt ist, im kommenden Jahr das 3. Regionale Musikfest in Zusammenarbeit mit dem Kreismusikrat Helmstedt sowie weiteren Kontaktstellen Musik in der Region. „Schöningen wartet mit bezaubernden Orten auf, an denen musiziert werden kann. Auch die traditionsreiche Geschichte der Stadt bietet viel Inspiration für das Programm.“ erklärt die Leiterin der KMRB, Juliane Gaube, die Wahl des nächsten Austragungsortes.
Durch die Bespielung der attraktiven Innenstadt Schöningens und des paläons verbindet das Regionale Musikfest gleich zwei wichtige Grundpfeiler: Zum einen wird hier an einem Tag die musikalische Vielfalt einer ganzen Region erlebbar. Laien- und semi-professionelle Musiker und Musikgruppen aus Braunschweig, Helmstedt, Gifhorn, Goslar, Wolfenbüttel, Salzgitter und Peine haben sich bereits angemeldet. Auch Musikgruppen aus den Partnerstädten werden erwartet. Zum anderen ist es eine einmalige Chance für alle Besucher und Mitwirkenden, auch den touristischen Reiz dieser geschichtsträchtigen Stadt kennen zu lernen.
Als Spielorte in Schöningen sind neben dem paläon u.a. der Schlossinnenhof, der Marktplatz, der Brauhof und der Ratssaal im Gespräch. „Viele Orte sind es bei uns wert, zum Klingen gebracht zu werden. Wir freuen uns sehr darauf, Schöningen der ganzen Region neu zu präsentieren. Im Bereich der Kultur wird der 12. Juli nächsten Jahres ein Meilenstein für die Stadt sein. Für die Finanzierung konnten schon jetzt Förderer und Sponsoren gewonnen werden, sodass wir unseren Haushalt nicht zusätzlich belasten müssen – aber dafür das Fest mit viel Leidenschaft und Herzblut unterstützen“, freut sich Bürgermeister Henry Bäsecke und lädt die Schöningerinnen und Schöninger jeden Alters zum Mitmachen ein. Die Anmeldebögen für Musiker, Musikgruppen, Vereine und Verbände können unter www.kontaktstelle-musik.de heruntergeladen oder unter tourismus@schoeningen.de angefragt werden. Der Eintritt zum Regionalen Musikfest wird frei sein.
Angesprochen werden alle Musikerinnen und Musiker aus der gesamten Region Braunschweig ebenso wie Schulen, Kindergärten, Initiativen, Organisationen, Vereine und Verbände, die sich der Musik verschrieben haben.
Der Kreismusikrat, der das Programm maßgeblich mitgestalten wird, lädt zu diesem Thema alle Interessierten zur Kreismusikratssitzung am Dienstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr in der Wichernschule in Helmstedt ein.

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Gifhorn, 02.10.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Goslar, 02.10.2014.

Bauarbeiten beginnen

Am Montag, 6. Oktober 2014, beginnen im Bereich der Ortsdurchfahrt Immenrode (Bundesstraße 82) Kabelverlegungsarbeiten im Auftrage von Kabel Deutschland.
In zwei Bauabschnitten wird der gemeinsame Fuß- und Radweg der Weddinger Straße gesperrt. Fußgänger werden über einen Notweg geführt, Radfahrer müssen im jeweiligen Bauabschnitt auf die Fahrbahn ausweichen. Die Verkehrsregelung erfolgt über eine Lichtsignalanlage. Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.
Im Zuge der Arbeiten wird vom Dienstag, 7. Oktober, bis einschließlich Mittwoch, 8. Oktober, die Einmündung der Harlingeröder Straße (K 25) in die Weddinger Straße (B 82) für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Zum Jahresende sollen die Arbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt abgeschlossen sein.

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Landesübergreifender Austausch

Am Dienstag, 30. September, trafen sich in Wernigerode bereits zum dritten Mal Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister der gesamten Harzregion zum Austausch über eine bessere länderübergreifende Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt des Austausches in der Wernigeröder Ratswaage stand dabei die Berichterstattung aus den vier eingerichteten Arbeitsgruppen.
Hierbei waren die Anwesenden der einhelligen Überzeugung, dass die Arbeit künftig über die bisherigen Arbeitstreffen hinaus verstetigt werden soll. Hierzu soll nun ein institutioneller Rahmen gefunden werden. Ob dies der von der Arbeitsgruppe vorgeschlagene Zweckverband oder eine andere Form wird, wird in den kommenden Treffen der Arbeitsgruppe abgestimmt. Wichtig ist den Beteiligten, die länderübergreifenden Arbeitstreffen brauchen eine gemeinsame und legitimierte Stimme, um für die Gemeinschaft Forderungen zu formulieren oder Aufträge in deren Sinne zu vergeben. „Wir wollen mehr als eine Frühstücksrunde sein“, unterstrich der Nordhäuser Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh die Forderung. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Image“ standen im Zeichen der gemeinsamen wirtschaftlichen Herausforderungen im Harz. Der Wirtschaftsstandort soll demnach künftig möglichst gesamtvermarktet werden und über den Tourismus hinaus noch mehr Attraktivität erzielen. „Aufbruch und Wohlfühlen“ waren hierbei u. a. zentrale Elemente. Bereits im nächsten Arbeitsgruppentreffen sollen die unterschiedlichen Kernkompetenzen der Harzregionen gebündelt und Ziele für eine Gesamtvermarktung abgesteckt werden. Auch eine noch stärkere Vernetzung der einzelnen Wirtschaftsfördergesellschaften wurde aus der Runde angeregt.
Für die Arbeitsgruppe Bildung berichtete der Osteroder Bürgermeister Klaus Becker über die Sitzung. Ziel sei es demnach, die drei Harzer Hochschulen noch stärker als bisher zu vernetzen. Insbesondere bei der Werbung um Studienanfänger könne gemeinsam besser vermarktet werden. Die Hochschulen stünden nicht im Wettbewerb untereinander, sondern mit anderen Wissensregionen in Deutschland und Europa.
Die Nordhäuser Landrätin Birgit Keller fasste die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Verkehrsinfrastruktur zusammen. Man habe sich demnach einstimmig auf die Forderung nach einem vierspurigen Straßenring um den Harz verständigt. Die Maßnahmen umfassen u. a. die dringende und schnelle Fortsetzung des Ausbaus der B 243n als Umgehungsstraße, die verkehrstechnische Vollendung des vierspurigen Ausbaues der B 6 zwischen Goslar und Salzgitter, die Fortsetzung der A 71 als Lückenschluss zwischen der A 38 und der B 6n sowie der B 82 zur Autobahnauffahrt der A 7 in Rhüden.
Weiterhin wurde die Frage nach einer flächendeckenden Umsetzung des Hatix-Tickets besprochen. Diese könnte zur Stabilisierung der derzeit angebotenen Buslinien beitragen und für Besucher der Region einen echten Mehrwert darstellen. Insbesondere in Niedersachsen ist hierfür jedoch eine Gesetzesänderung auf Landesebene notwendig. Daneben wurde auch ein länderübergreifendes Radwegenetz diskutiert. Auch dieses soll im Rahmen der nächsten Arbeitsgruppensitzung vertieft besprochen werden.
„Es gibt eine Reihe von Themenfeldern, die sich gemeinsam nicht nur besser planen lassen, sondern die erst in der Gemeinschaft Sinn geben“, so Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk nach dem Treffen. „Dass es uns bereits nach neun Monaten gelingt, mit 30 Hauptverwaltungsbeamten aus drei Bundesländern, fünf Landkreisen und vielen Kommunen so eng im Gespräch zu sein, das war für mich nicht zu erwarten und freut mich sehr. Wenn wir gemeinsam weiter Fahrt aufnehmen, werden wir den Harz insgesamt deutlich voranbringen“ so Junk weiter. Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert stimmte seinem Amtskollegen zu. „Die drei Länder sind durch den Harz eng miteinander verbunden. Die gemeinsame Geschichte und geologischen Rahmenbedingen machen an Ländergrenzen nicht halt. Durch eine intensive Zusammenarbeit können wir den Harz als Region nur stärken.“
Die länderübergreifenden Arbeitstreffen gehen auf eine Initiative von Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk aus dem Frühjahr diesen Jahres zurück. Das nächste Arbeitstreffen wird im November/Dezember in Sangerhausen stattfinden.

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Helmstedt, 02.10.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Osterode, 02.10.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Peine, 02.10.2014.

“Ab in die Pflege“

Auf Initiative des Niedersächsischen Ministers für  Wirtschaft,  Arbeit und Verkehr Olaf Lies finden in der Zeit vom 6. bis 12. Oktober wieder niedersachsenweit Veranstaltungen zum Thema Fachkräfte statt, um Unternehmen, Beteiligte und die breite Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Unter dem Motto „Ab in die Pflege“ beteiligen sich auch Vertreter des Landkreises Peine, der ambulanten und stationären Pflege, des Klinikums sowie der Oskar-Kämmer-Schule am kommenden Dienstag, 7. Oktober, zwischen 13 und 15 Uhr vor der Jakobikirche in Peine mit einem Aktionstag, um auf den Fachkräftemangel in der Pflege aufmerksam zu machen.
An einem Informationsstand wird auf die verschiedenen Ausbildungsberufe in der Pflege und die Karrieremöglichkeiten hingewiesen. Interessierte bekommen neben Informationen zum Thema auch das eine oder andere zu sehen und zu hören.

Lehrkräfte haben darüber hinaus die Möglichkeit, das Vorbereitungsteam in den Unterricht  oder zu Berufsfindungstagen einzuladen, um ihre Schüler gezielt auf die Berufe in der Pflege zu informieren.

Für Rückfragen steht Anke Bode von der Altenhilfeplanung des Landkreises Peine unter der Rufnummer 05171/401-9106 oder per Mail an a.bode@landkreis-peine.de zur Verfügung.

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Salzgitter, 02.10.2014.

Sondertermine im Schloss

Der Salon Salder im Städtischen Museum Schloss Salder mit Werken junger niedersächsischer Künstler ist auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. Im Rahmenprogramm kündigen sich nunmehr mehrere Sondertermine an.

Lesung Italienische Liebesgeschichten
Am Freitag, 10. Oktober, gibt es um 19 Uhr eine Lesung mit Musik unter dem Titel „Italienische Liebesgeschichten“ Benedikta Bonitz spielt auf verschiedenen Blockflöten Kompositionen aus Renaissance und Barock, Michael Stoeber liest Erzählungen italienischer Autoren aus der Gegenwart.
Führung
Außerdem folgen am Sonntag, 12. Oktober, um 11.15 Uhr sowie am Sonntag, 19. Oktober, um 15 Uhr Führungen durch den Salon Salder. 
Workshop: be an ubiquist
Ein Workshop für Kinder und Erwachsene im Alter zwischen 10 und 80+ Jahren steht im Städtischen Museum Schloss Salder im Rahmen des Salons Salder 2014 mit Werken junger niedersächsischer Künstler und -innen  in Vorbereitung.  Da das Thema des Salons in diesem Jahr „ubique“  lautet (es stammt aus dem Lateinischen und bedeutet überall – allgegenwärtig, überall vorkommend) trägt der Workshop auch den Titel „be an ubiquist“. Er umfaßt den Zeitraum vom 28. bis 30. Oktober jeweils von 10 bis 15 Uhr. Mitzubringen sind „Malerbekleidung“ und Verpflegung. Anmeldungen werden im Schloss unter den Rufnummern 05341 / 839-4613 oder 839-4623 entgegengenommen.
Der erste Tag des Workshops wird dazu genutzt, sich mit den unterschiedlichen künstlerischen Positionen in einer Führung auseinanderzusetzen. In einem Skizzenbuch können Studien und erste Ideen festgehalten werden und später als Gestaltungsgrundlage dienen. An den  zwei weiteren Tagen sollen Strategien entwickelt werden, sich einer ausgewählten künstlerischen Arbeit „anzuverwandeln“. Eigenhändig werden Masken und Verkleidungen gestaltet, sowie Texte entwickelt, bis diese intensive innere Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Werk, sich in einer äußeren Verwandlung zeigt. Zum Abschluss ist am Sonntag, 2. November, um 11.15 Uhr  eine Führung und Aufführung oder ein Spiel um Einführung und Interpretation im Ausstellungsbereich geplant, zu dem auch Angehörige und Freunde eingeladen sind.
Über die Ausstellung
Die Ausstellung endet am 2. November. Bis dahin sind unter anderem die Treffen die „wilden Kerle“ des gebürtigen Salzgitteraners Jan Thomas zu sehen. Die Plastiken von Michael Nitsche in Form von Affen, Elefanten, Rehen, Vögeln und allerlei anderem Getier bilden eine ganz neue Spezies, die üblich für Ubiquisten – standortungebunden, ihren Lebensort im Salon Salder gefunden haben.
Weitere Weggefährten im Salon Salder sind die vereinsamten, vereinzelten Figuren von Hans Karl auf der Suche nach menschlicher Nähe. Roland Dörflers Thema war immer der Mensch mit allen seinen Befindlichkeiten. Seine existentielle Figuration in der Malerei ist ebenso ausdrucksstark wie die großen beeindruckenden Tuschen von Hanna Nitsch mit dem Titel „trying to be like“, die ein junges Mädchen zeigen. Ein Familienalbum der besonderen Art präsentiert Katrin Ribbe in Form von „Deer family“.
Birte Hennig dokumentiert in ihren Fotografien familiäre Nähe im Bewusstsein, dass diese nur für einen kurzen Moment auf „Augenhöhe“ stattfindet. Hannes Malte Mahler züchtet auf dem Museumshof Sukkulenten, in der Hoffnung, dass sie sich ubique ausbreiten. Josefh Delleg’s Installation lautet „Home sweet Home“ – der Titel verheißt Geborgenheit, Beständigkeit, Glück und Familie, auch wenn es nicht seine Intention ist.

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Vermüllung durch gelbe Säcke

Immer wieder kommt es an manchen Stellen im Stadtgebiet zur Vermüllung durch gelbe Säcke. Der Hauptgrund: Die Säcke werden nicht zum Abholdatum, sondern zu beliebigen Zeiten rausgestellt oder an Containerstandplätze gebracht.
 
„Oft“, so der Leiter des Städtischen Regiebetriebes, Dietrich Leptien, „stehen nur wenige Stunden nach der Abholung der Säcke die ersten Gelben Säcke wieder vor den Türen.“ Vielen sei gar nicht bewusst, dass sie mit dem verfrühten Rausstellen der Müllbeutel eine Ordnungswidrigkeit begehen, die sie im Wiederholungsfall 100 bis 150 Euro Strafe kosten kann. 
Aber auch Papier nicht im Papiercontainer, sondern direkt daneben abzustellen, ist eine Ordnungswidrigkeit. Sollte der Container voll sein, muss das Papier wieder nach Hause mitgenommen werden. 
Es sei besonders auffällig, erklärt Leptien, das diese Vermüllung vor allem in Gebieten mit vielen Miethäusern, deren Wohnungen mehreren Eigentümern gehören, stattfinde, während in Wohngebieten mit Einfamilien- oder Reihenhäusern darauf geachtet werde, das der Müll nur zur Abholzeit vor die Tür gestellt werde. 
Das Problem bei den Mehrfamilienhäusern sei, erklärt der Betriebsleiter, dass dort die Nachbarn nicht aufeinander achten würden, so dass der Müll „anonym“ entsorgt werden könne. Der Betriebsleiter appelliert an die Bewohner: „Wenn Sie nicht in einem vermüllten Wohnumfeld wohnen möchten, stellen Sie selbst die Gelben Säcke erst am Abholtag vor die Tür oder auf den Containerplatz. Sprechen Sie Mitbürger an, die vielleicht aus Unwissenheit, ihre Säcke bereits lange vor dem Abholtag abstellen.“ Zu dem Problem der Vermüllung käme dass die Säcke, wenn sie lange an einem Ort stehen, auch Ungeziefer wie Ratten anlocken. 
Der Mobile Umweltdienst könne nur bis zu einem gewissen Grad Kontrolle darüber ausüben, wann und wo es zur Vermüllung im Stadtgebiet kommt. Bei 31 Stadtteilen sei eine lückenlose Überwachung nicht möglich. Die Mitarbeiter sind deshalb auf Mitteilungen aus der Bevölkerung angewiesen. Durch diese SRB-Mitarbeiter werden durchschnittlich mehr als 90 Tonnen Abfall pro Jahr eingesammelt. Besondere „Brennpunkte“ werden turnusmäßig angefahren. Dazu kommen jährlich noch zirka 200 Einsätze, bei denen Meldungen von wilden Ablagerungen nachgegangen wird. 
Informationen wann die Gelben Säcke und die Müllbehälter abgeholt werden, sind dem Abfallkalender, der jedes Jahr aktualisiert wird und an alle Haushalte verteilt wird, zu entnehmen. Auch auf den Internetseiten der Stadt Salzgitter sind die Informationen abrufbar. 
Weiter Informationen gibt es bei SRB Stadt Salzgitter, am Korbmacherweg 5, in Lebenstedt oder unter den Telefonnummern 05341 / 839-4075 oder 05341/849-3741.

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Wolfenbüttel, 02.10.2014.

Vorträge zum Anton Ulrich Jahr

Nach dem Abschluss der Sonderausstellung „Die Sonne im Norden“ im Museum Schloss Wolfenbüttel wird nun das „Anton Ulrich Jahr“ mit den Vorträgen des Vereins Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. fortgesetzt. Die Wolfenbütteler Rathausvorträge zählen mittlerweile zum festen Repertoire der Themenjahre des Kulturstadtvereins und finden immer dienstags, 19.30 Uhr, im Wolfenbütteler Ratssaal statt.
Vortrag am 7. Oktober: „Herzog Anton Ulrich und der Salomonische Tempel“
Am Beginn der Rathausvorträge steht in diesem Jahr das Thema „Herzog Anton Ulrich und der Salomonische Tempel“. Der Ort des im Jahr 70 nach Chr. zerstörten „Salomonische Tempels“ in Jerusalem ist den Juden, Christen und Moslems noch heute besonders heilig. Seit 1604 beschäftigen sich Architekturtheoretiker mit der zeichnerischen Rekonstruktion dieses jüdischen Tempels, der, da er im Alten Testament der Bibel genau beschrieben wird, noch im 18. Jahrhundert als ältestes Gebäude der Welt galt.

Das Architekturwerk des an der Wolfenbütteler Ritterakademie lehrenden Architekturtheoretikers Leonhard Christoph Sturm fußt auf der Tempelrekonstruktion von Nikolaus Goldmann. Herzog Anton Ulrich kannte die Rekonstruktionen des Tempels was sich uunter anderem an den durch ihn initiierten Bauten nachweisen lässt.

Der Vortrag von Museumsleiter Dr. Hans-Henning Grote wird die Geschichte des Tempels aufzeigen, seine Rekonstruktionen vorstellen und dann die Wirkungen zur Zeit Herzog Anton Ulrichs in Wolfenbüttel sowie in Europa im 18. Jahrhundert darstellen.

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“WolfenBattle“ startet

Das ROCKBÜRO Wolfenbüttel startete am 1.September 2014 den Rockwettbewerb „WolfenBattle“, zu dem sich Bands aus der Region (Wolfenbüttel, Braunschweig, Goslar, Peine, Salzgitter, Helmstedt, Gifhorn, Wolfsburg) bewerben können.
Bewerben können sich alle Bands mit zeitgemäßer Popularmusik (Rock, Pop, Funk, Soul, Heavy Metal, Hip Hop usw.), die zum einen eigene Songs spielen und die zum anderen noch keinen Plattenvertrag haben. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Bewerbungsfrist ist am 15. Dezember 2014.

Es winken tolle Preise, wie z.B. eine Woche Tonstudio in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel, eine CD-Produktion der fünf Gewinnerbands auf einem Sampler, Videomitschnitte von Konzerten, Gutscheine, etc.

Ganz in der Tradition vieler Rockwettbewerbe wird bei „WolfenBattle“ eine fachkundige Jury die Siegerbands ermitteln. Die Bands, die die ersten fünf Plätze belegt haben, werden dann in einem gemeinsamen Konzert in der „KuBa-Kulturhalle“ in Wolfenbüttel auftreten und unter Einbeziehung des Publikums gekürt. Unter den abgegebenen Stimmzetteln des Publikums werden zehn Freikarten für das „Summertime Festival“ verlost.

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Wolfsburg, 02.10.2014.

Bushaltestelle wird umgebaut

Im Wolfsburg Ortsteil Neuhaus wird seit Mittwoch, 1. Oktober in der Seerosenstraße Höhe Wollgrasweg die bisher unbefestigte Bushaltestelle behindertengerecht umgebaut.
Für diese Arbeiten ist es erforderlich die Seerosenstraße halbseitig zu sperren. Die Engstelle wird mit einer Baustellenampel signalisiert. In den Wollgrasweg kann innerhalb der Signalisierung eingefahren werden. Die Ausfahrt ist hier jedoch nicht möglich sondern der Wollgrasweg ist für ca. vier Wochen eine Einbahnstraße.

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Neue Blitzer im Einsatz

Seit Anfang des Jahres wird der Verkehr im Stadtgebiet Wolfsburg mit einer neuen Geschwindigkeitstechnik überwacht. Ein weiteres Gerät der neuen Generation wird nun ab Montag, 6. Oktober im Stadtgebiet zum Einsatz kommen.
Die neue Gerätegeneration ermöglicht auswertbare Messungen von mehreren Fahrzeugen auf mehreren Fahrspuren gleichzeitig. Durch einen abgesetzten Messbetrieb aufgrund der drahtlosen Übertragung sind nun auch Messungen in Baustellen, Kurven und unübersichtlichen Stellen möglich. Die Messgeräte garantieren eine höhere Beweissicherheit durch weiterentwickelte, technische Funktionsweise. Wahlweise kann aus dem Heckabteil eines Fahrzeugs oder auf einem Stativ gemessen werden.
Vorrangig wird die Radaranlage an Unfallhäufungs- und an Gefährdungsstellen, wie z. B. Schulen, Kindertagesstätten, Altenheimen oder reinen Wohngebieten mit einem hohen Anteil von Kindern eingesetzt. Die Stadt reagiert mit der Anschaffung auf die vielfältigen Wünschen der Politik und der Bevölkerung nach Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen in den Stadt- und Ortsteilen. Die Kosten für die Beschaffung der Technik betragen 88.300 Euro.
Der Messcontainer (besser bekannt unter dem Begriff „Tonne“) wird ausgesondert und kommt nicht mehr zum Einsatz.

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Bilderbuchkino für Kinder

Am Montag, 06. Oktober 2014 um 16 Uhr laden die Stadtteilbibliothek Fallersleben und Vorsfelde Kinder ab 3 Jahren zu einem Bilderbuchkino ein.
In gemütlicher Atmosphäre werden in Fallersleben, Hofekamp 10, die Geschichten „Ringo Rabe traut sich was“ und „Lieselotte bleibt wach“ vorgelesen. In Vorsfelde, Lange Straße 21, hören die Kinder die Geschichte „7 grummelige Grömmels“. Anschließende wird gemeinsam gebastelt.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten unter: Stadtteilbibliothek Fallersleben Tel: 05362-62003 oder stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de, Stadtteilbibliothek Vorsfelde Tel: 05363-71129 oder stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de.

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Heeresmusikkorps kommt

Das Heeresmusikkorps Hannover tritt am Mittwoch, 19. November, zum 39. Wohltätigkeitskonzert im CongressPark auf – der Kartenvorverkauf startet am kommenden Montag, 6. Oktober.  Der Eintritt kostet zehn Euro,  Verkaufsstellen sind die WAZ Konzertkasse Wolfsburg sowie die Touristinformation am Hauptbahnhof. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, es gibt wieder die freie Platzwahl.
Zum ersten Mal liegt die musikalische Leitung bei Oberstleutnant Martin Wehn.  Die Veranstaltung wird unter Mitwirkung des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V, Kreisgruppe Südheide, durchgeführt.

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