21. November 2014
Menschen

Informationen aus den Städten und Gemeinden der Region – Parkhaus wird gesperrt; Laserscan über der Oker

Braunschweig, 21.11.2014.

Sperrung wegen Baumpflegearbeiten

Baumpflegearbeiten im Auftrag des Fachbereichs Stadtgrün und Sport werden in der kommenden Woche am Kleidersellerweg ausgeführt. Dazu muss dieser Fuß- und Radweg zeitweise gesperrt werden. Aus diversen Baumkronen ist Totholz zu entfernen. Außerdem müssen fünf Eschen gefällt werden, deren Bruchfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Sie haben einen sehr hohen Anteil an abgestorbenem Kronenholz ausgebildet und weisen tiefgreifende Höhlungen auf.

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Live and let live

In der Reihe „DOKfilm im Roten Saal“ zeigt das städtische Kulturinstitut am Donnerstag, 27. November, um 19.30 Uhr im Roten Saal im Schloss, Schlossplatz 1, den Film „Live and let live“ als Braunschweiger Erstaufführung. Eine telefonische Kartenbestellung im Kulturinstitut unter der Telefonnummer 470-4848 oder online www.braunschweig.de/dok wird empfohlen.
Autor und Filmemacher Marc Pierschel porträtiert in seinem Film sechs Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen dazu entschlossen haben, auf jegliche Art von Tierprodukten zu verzichten. Zudem beleuchtet er in Interviews mit renommierten Wissenschaftlern aus den Bereichen Philosophie, Ökologie, Verhaltensforschung, Ernährung und Soziologie die Entwicklung der veganen Bewegung von ihren Ursprüngen in London im Jahr 1944 bis heute. Sich vegan zu ernähren oder vegan zu leben ist eine Entscheidung, die immer mehr Menschen für sich treffen.

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Laserscan über der Oker

Die Höhen der Schlammablagerungen in der Oker sollen Ende nächster Woche per Lasermessung aus dem Flugzeug erfasst werden. Für diese Laserscan-Befliegung, in der Fachsprache auch Laserbathymetrie, muss der Wasserspiegel der Oker abgesenkt werden. Dazu werden am Montag, 24. November, das Rüninger, das Eisenbütteler, das Petri- und das Wendenwehr zeitgleich langsam geöffnet, so dass gegen Ende der Woche der für die Vermessung erforderliche niedrige Wasserstand erreicht sein wird. Das Ausmaß der Absenkung ist unterschiedlich; zwischen den Innenstadtwehren und dem Rüninger Wehr beträgt sie rund eineinhalb Meter.
Die Entscheidung, wann genau geflogen werden kann, trifft das beauftragte Unternehmen kurzfristig, denn sie hängt von den Wetterbedingungen ab. Für eine brauchbare Qualität darf es bei der Befliegung nicht regnen, und der Wasserabfluss der Oker darf nicht zu stark sein. Auch wenn das Wasser aufgrund starker Niederschläge zu sehr getrübt ist, gibt es keine verwertbaren Ergebnisse.
Die aus der Laserbathymetrie gewonnenen Daten sind ein weiterer Baustein für die aktuelle Neubewertung der Hochwassersituation im Stadtgebiet. Die Berechnungen für die Überschwemmungsgebiete und das Hochwasserschutzkonzept, dessen Aufstellung in Arbeit ist, basieren im Wesentlichen auf Vermessungen der Okerprofile aus den Jahren 1996 bis 1998. Um mögliche Auswirkungen der Verschlammung abzuschätzen, wurden dann 2008 an 24 Profilen unterhalb der beiden Innenstadtwehre auf konventionelle Weise Vermessungen durchgeführt. Modellberechnungen durch ein Ingenieurbüro haben die Tendenz zur Erhöhung der Wasserspiegellagen durch die Schlammablagerungen seinerzeit bestätigt.
Die Laserbathymetrie eröffnet nun die Möglichkeit, die Schlammschicht und damit die Veränderungen seit der Vermessung 1996/1998 nicht nur stichprobenartig, sondern auf dem gesamten Verlauf der Oker exakt und in kurzer Zeit zu erfassen. Bei der Bathymetrie kann der Laser je nach Trübung des Gewässers drei bis vier Meter Wasser durchdringen. Die Oker wird so weit wie möglich abgesenkt, um die Gewässersohle möglichst zuverlässig auch bei größeren Wassertiefen abbilden zu können.
In welchem Umfang sich die Veränderungen des Okerprofils durch Schlamm auf den Hochwasserabfluss tatsächlich auswirken und ob gezielte Gegenmaßnahmen erforderlich sind, wird auf Basis der gewonnenen Daten dann im kommenden Jahr analysiert. Die Laserscan-Befliegung wurde an anderen Flüssen in Deutschland bereits erfolgreich eingesetzt.

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Sicherheit durch Sichtbarkeit

Im Rahmen der Sonderausstellung „Panther und Löwe“ bieten die Museumspädagogin Inka Schlaak und Heidrun Möbius von der Braunschweiger Verkehrswacht für Familien mit Kindern am Samstag, 29. November, um 12 Uhr und um 14 Uhr, Führungen zum Thema „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ im Straßenverkehr an. Eine Veranstaltung der Verkehrswacht Braunschweig und des Städtischen Museums unter dem Motto: „Braunschweig zeigt Herz!“ Der Eintritt ist frei. Informationen unter der Telefonnummer 470-4551.
In einem Rauschbrillenparcours der Verkehrswacht können sich Erwachsene dem Thema Gefahren durch Alkohol im Straßenverkehr nähern. „Beleuchtet“ werde auch Orientierung und Sichtbarkeit im Straßenverkehr bei Dunkelheit.
Spielerisch erfolgt in der Sonderausstellung „Panther und Löwe“ die Suche nach Sicherheitsaspekten rund ums Fahrrad. Der sogenannte „Ei – Test“ beweist, dass ein Helm zum Schutz des Kopfes unerlässlich ist. Im eigens aufgebauten Verkehrsparcours können Besucher ausprobieren, welche Fähigkeiten im Straßenverkehr nötig sind.
Das Städtische Museum Braunschweig, Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ins Museum ist frei. Weitere Informationen im Internet unter www.braunschweig.de/museum.

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Gifhorn, 21.11.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Goslar, 21.11.2014.

Parkhaus wird gesperrt

Das Parkhaus Bolzenstraße wird ab heute voraussichtlich bis zum Jahresende gesperrt.
Diese Maßnahme wird erforderlich, weil im Rahmen eines laufenden Verfahrens zur Materialprüfung ein vom städtischen Gebäudemanagement beauftragter Statiker, der den Prozess der Materialprüfung begleitet, Schäden im Bereich des Tragwerks kurzfristig festgestellt wurden. Als unmittelbare Sicherungsmaßnahme werden vier Stahlstützen eingezogen.
Das öffentliche Parkhaus verfügt über rund 140 Stellplätze. Ein Drittel der Fläche im Erdgeschoss ist von der Sperrung nicht betroffen. Hier verbleiben 22 Stellplätze, die den Bewohnern des Parkbereich „G“ vorbehalten bleiben. Dieses Angebot entspricht nach einer Überprüfung in etwa dem bisherigen Bedarf. Weiterhin bleiben die drei Behindertenparkplätze erhalten sowie die privaten Zufahrten zu einer Garage und einem Hinterliegergrundstück.
Im Parkleitsystem und an der Parkhauszufahrt wird auf die Sperrung hingewiesen. Aufgrund der bevorzugten zentrumsnahen Lage ist das Parkhaus sehr gut ausgelastet. Der Wegfall der Parkfläche soll angesichts des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens gerade in der Vorweihnachtszeit an verschiedenen Stellen kompensiert werden.
Als Ersatzparkfläche wird für Innenstadtbesucher die obere Parkebene auf dem Parkplatz Kaiserpfalz-Süd für die Öffentlichkeit freigegeben. Dort gibt es 90 Stellplätze, die bisher für Pendler zur Verfügung stehen. Nach Aufhebung der Gebührenpflicht auf den Parkplätzen an der Hildesheimer Straße und der Füllekuhle ist die Nachfrage erheblich gesunken, so dass hier 70 Stellplätze – gebührenpflichtig wie bisher im Parkhaus Bolzenstraße – zur Verfügung gestellt werden können. Daneben kann auch noch das zusätzliche Parkraumangebot von rund 15 gebührenfreien Stellplätzen an der Clausthaler Straße genutzt werden sowie auf die Parkplätze Hildesheimer Straße und Füllekuhle ausgewichen werden, die außer zu Spitzenzeiten nicht voll ausgelastet sind.
Zur Information der Verkehrsteilnehmer werden während des Vorweihnachtsgeschäftes im Bereich der Innenstadtzufahrt aus Richtung Breites Tor Hinweisschilder aufgestellt, die auf den zeitweiligen Parkdruck in der Innenstadt und die Nutzung des Osterfeldes hinweisen. Während dieser Zeit werden dort zusätzliche Stellflächen freigegeben und gegebenenfalls durch den Winterdienst vorbereitet. Alle diese Maßnahmen werden schrittweise ab Freitag, 21. November umgesetzt.

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Helmstedt, 21.11.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Osterode, 21.11.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Peine, 21.11.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Salzgitter, 21.11.2014.

Schacht Konrad neu bewerten

Die Umweltminister des Bundes und des Landes Niedersachsen sollen aus dem jetzt vorliegenden Entwurf zum Nationalen Entsorgungsprogramm Konsequenzen ziehen.
Aufgefordert werden die Atommüll-Verantwortlichen hierzu durch zwei Briefe von Oberbürgermeister Frank Klingebiel, der IG Metall Salzgitter-Peine, dem Landvolk Braunschweiger Land und der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad.
Der Niedersächsische Umweltminister Wenzel wird aufgefordert, als zuständige Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde Schacht Konrad neu zu bewerten. Es sei nicht hinzunehmen, dass mit Konrad ein Atommülllager auf dem Stand von Wissenschaft und Technik von vor 25 Jahren eingerichtet wird, wenn absehbar und erklärtermaßen nach Inbetriebnahme mehr und anderer Müll dort eingelagert werden sollen als genehmigt.
Solange das niedersächsische Umweltministerium noch Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde ist, sei es auch gefordert zu handeln und absehbaren Schaden abzuwenden.
Bundesumweltministerin Hendricks wird aufgefordert, ihre Überlegungen bezüglich der Erweiterung von Schacht Konrad persönlich und öffentlich in einer Veranstaltung in Salzgitter Anfang 2015 zu erläutern.
In dem diese Woche bekannt gewordenen Entwurf des nationalen Entsorgungsprogramms wird erstmals auch von der Bundesregierung eingeräumt, dass es große Mengen radioaktiver Abfälle gibt, die bisher einfach nicht berücksichtigt worden sind. Diese sollen gegebenenfalls Schacht Konrad zugeschlagen werden. Allerdings erst, wenn Konrad in Betrieb ist, wenn also Fakten geschaffen und die Zuständigkeit für Genehmigungen auf das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung übergegangen ist.

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Wolfenbüttel, 21.11.2014.

keine aktuellen Meldungen

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Wolfsburg, 21.11.2014.

Weihnachtsbasar der Jugendwerkstatt

Die Jugendwerkstatt der Stadt lädt am Freitag, 28. November von 17-20 Uhr zum Weihnachtsbasar ein. In den Räumlichkeiten in der Dieselstraße 36 können Besucher durch das vielfältige Angebot stöbern, das von Jugendlichen in den verschiedenen Werkstattbereichen hergestellt wurde.  So gibt es beispielsweise Feuerkörbe, Rankhilfen, Vogelhäuschen, Bascetta-Sterne, Marmelade, Holzspielzeug und  viele weihnachtliche Dekorationsartikel aus Holz.
In der Cafeteria und an den Verkaufsständen auf dem weihnachtlich gestalteten Hof kommt auch das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz.

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Hochschulpreis wird verliehen

Im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung werden am Mittwoch, 26. November um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Wolfsburg die besten Arbeiten des Wolfsburg Award 2014 vorgestellt. Zum achten Mal verleiht die Stadt Wolfsburg den Hochschulpreis, für den sich Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet beworben haben. Eingereicht werden konnten Projekte, die sich im Fachgebiet Architektur, Stadt- und Freiraumplanung in den letzten 12 Monaten mit Wolfsburg beschäftigt haben. Den Themenrahmen bildet der Dreiklang „Stadt Raum Geschichte“.
Ergebnis sind stets spannende Vorschläge für die bauliche Entwicklung der Stadt. Beteiligt waren sich in diesem Jahr Studierende aus Hannover, Braunschweig und Detmold, Cottbus, Erfurt und Dortmund, Hamburg, Kassel und Bremen. Wer tatsächlich den Preis, mit nach Hause nehmen kann, wird erst im Rahmen der Preisverleihung verraten.
Für Preise und Anerkennungen wurden insgesamt 3.000,- Euro ausgelobt. Die Preisträger werden durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadtbaurätin Monika Thomas und den Vorsitzenden des Preisgerichts, Prof. Walter Nägeli geehrt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich willkommen. Die neun nominierten Arbeiten sind anschließend bis zum 19. Dezember in einer Ausstellung im Rathaus Wolfsburg zu besichtigen.

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