25. Juli 2014
Menschen

Informationen aus den Städten und Gemeinden der Region – Tiefgarage bleibt teilgesperrt

Braunschweig, 25.07.2014.

Erstes Tiefgeschoss frei

Feuerwehr und Polizei haben nach Prüfung der Situation heute in Absprache mit dem Betreiber des Parkhauses Magni festgelegt, dass die im ersten Tiefgeschoss abgestellten Fahrzeuge ab Mittag ausgefahren werden können. Eine Fahrzeugwäsche ist allerdings danach zwingend. Der Ausfahrbetrieb wird vom Betreiber der Tiefgarage koordiniert. Dieser gibt unter Tel: 0531 41720 Auskunft.
Das zweite Tiefgeschoss bleibt weiterhin gesperrt. Die Fahrzeuge können also nicht herausgefahren und auch nicht besichtigt werden. Wie die Besitzer an Wertgegenstände in ihren Fahrzeugen gelangen, wird derzeit noch geklärt. Alle diesbezüglichen Fragen sind an den Betreiber zu richten. Das Parkhaus bleibt in Gänze bis auf weiteres außer Betrieb.

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Japan-Bild um 1900

„Tourist in Japan um 1900“ heißt die Ausstellung, die heute Abend um 19 Uhr im Städtischen Museum (Haus Am Löwenwall) eröffnet wird. Sie zeigt Exponate aus der Japan-Sammlung des Museums; Reisefotografien und Souvenirs, die Touristen erworben haben, geben eine Vorstellung des Japan-Bildes jener Zeit. Weiterhin sind die Erwerbungen des Braunschweigers Carlos Götting zu sehen, der das Land im späten 19. Jahrhundert bereiste. Einen aktuellen Aspekt vermittelt ein Manga-Projekt mit Studenten der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK).
Japan, das unbekannte Land, das sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts dem Ausland verschlossen hatte, übte auf Europäer eine große Faszination aus. Viele wollten es selbst kennenlernen und nahmen große Strapazen auf sich, um dorthin zu reisen. Natürlich wollten sie auch etwas mit nach Hause nehmen aus diesem geheimnisvoll schönen Land mit seinen fremden und oft irritierenden Sitten und Bräuchen. Frühe Reisefotografien, die in den Ateliers der Küstenstädte oder in der Nähe besonderer Sehenswürdigkeiten zu kaufen waren, vermitteln ein Bild von Japan, wie es auch heute noch von der Werbeindustrie gepflegt wird: Geishas, Samurais, Ringer, Teehäuser, Sänftenträger, buddhistische Mönche und shintoistische Zeremonien.
Der gebürtige Braunschweiger Carlos Götting besuchte auf seiner Reise um die Welt 1876/1877 auch Japan. Er kaufte, was ihm angeboten wurde oder was ihn faszinierte. 1899 vermachte er seine Erwerbungen der Stadt Braunschweig: Samurai-Rüstungen, Schwerter, Helme, Kimonos, Stoffcollagen, verschiedene Arten von Puppen, Seidenmalereien und Fotografien. Eben diese Objekte wurden gerne von Touristen als Souvenirs erworben. Eine Auswahl seiner Reisefotos aus Japan wird in der Ausstellung gezeigt, zusammen mit Objekten anderer Sammler. Dazu gehören eine Samurai-Rüstung, Schwerter, Kimonos, Textilien aus dem religiösen Bereich und vieles mehr, was sich auch auf den Fotos wiederfindet.
Samurai-Puppen aus der Sammlung eines privaten Leihgebers zeigen repräsentativ die Fortführung alter Traditionen in der Neuzeit. Ein eigener Raum ist dem Manga, japanischer Begriff für Comics, gewidmet. Es ist ein gemeinsames Projekt mit Studentinnen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Phantasievoll und engagiert wurden die frischen Ideen nach japanischem Vorbild in Mangas verwandelt.
Die Ausstellung gewährt einen Blick in die Japan-Sammlung des Museums. Die Sammlung ist nicht durch gezielte Ankäufe zustande gekommen wie in auf japanische Kunst spezialisierten Museen, sondern durch die Schenkungen von Braunschweigern, die aus verschiedenen Gründen in Japan weilten und von dort etwas, das sie persönlich interessierte, mitbrachten. Daher sind es oft eher zufällige „Mitbringsel“ früher Touristen. Diese Souvenirs erweisen sich bei genauerer Recherche jedoch nicht selten als kleine Kostbarkeiten, die heute bei Sammlern sehr begehrt sind. Diese Sammlungen überraschen immer wieder durch ihre hohe Qualität und wunderbare Vielfalt.
Infos:
Dauer der Ausstellung: 26.07. – 19.10.2014, Öffnungszeiten: Di. 10 – 21 Uhr, Mi. – So. 10 – 17 Uhr
Städtisches Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, 38100 Braunschweig Eintritt frei Tel.: (05 31) 4 70-45 21
www.braunschweig.de/museum staedtisches.museum@braunschweig.de

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Waldcamp am Elm

Ein Waldcamp für acht- bis zwölfjährige Jungen veranstaltet das Jugendzentrum Mühle von Montag, 11., bis Freitag, 15. August, in Eitzum am Elm. Die Kinder übernachten im Zelt und lernen unter anderem mit Pfeil und Bogen umzugehen, Staudammbauen, Feuer machen und Spurenlesen. Die Kosten betragen für die Woche 60 Euro, darin ist die Verpflegung enthalten. Anmeldungen und detaillierte Informationen im Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, oder unter der Telefonnummer 17488 (montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr).

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Gifhorn, 25.07.2014.

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Goslar, 25.07.2014.

Gute Aussichten für Karstadt

In dieser Woche besuchte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk die neue Filialgeschäftsführerin Nadine Neumann im Goslarer Karstadthaus.
Nach dem Wechsel an der Kaufhausspitze in Goslar im vergangenen Monat, stand neben einem ersten Kennenlernen, die Frage nach einer Zusammenarbeit mit Karstadt an dem nächsten Bauabschnitt der Fußgängerzone im Mittelpunkt des Treffens.
Für den Standort in der Kaiserstadt zog die neue Filialgeschäftsführerin ein positives Fazit. Die vor zwei Jahren durchgeführten Umbauarbeiten werden sehr gut von den Kunden angenommen und tragen zur Weiterentwicklung der Karstadt-Filiale bei.
Auch bei der Umgestaltung der Fußgängerzone gibt es positive Signale. Diese werde, so die gemeinsame Überzeugung, die Attraktivität der Innenstadt und somit des Einzelhandels insgesamt weiter erhöhen.
„Goslar ist als Einzelhandelsstandort sehr attraktiv. Die hohe Einzelhandelszentralität und der starke Tourismus sind für uns tragende Säulen. Diese Attraktivität wird durch eine zukünftig noch regionalere Ausrichtung des Sortimentes verstärkt. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute partnerschaftliche Zusammenarbeit in Goslar,“ so Frau Neumann im Rahmen des Gespräches.
„Karstadt ist einer der starken Anker in unserer Innenstadt. Ich bin sicher, dass es uns gemeinsam gelingt, die Voraussetzungen für einen Fortbestand in Goslar zu schaffen. Eine attraktive Fußgängerzone ist dabei ein Beispiel, das Kaufverhalten von uns allen ein zweites“, so Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk.

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Hahndorf hat die meisten Freischwimmer

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk übergab kurz vor den Sommerferien den Wanderpokal der Stadt Arcachon an die Grundschule Hahndorf.
Schulleiterin Astrid Nitsch erreichte mit den Hahndorfer Schülerinnen und Schülern eine Quote von  98,18 % Freischwimmern. Dicht gefolgt von der Grundschule Jerstedt (96,77 %) und Wiedelah (90,32 %).
Nach der offiziellen Übergabe und einem Fußballduell zwischen Grundschülern und Oberbürgermeister gab es noch ein Eis zur Erfrischung.
Der Wanderpokal der Stadt Arcachon wurde 1966 von Goslars französischer Partnerstadt als Ansporn zum Schwimmen lernen gestiftet und wird jährlich an die Grundschule mit den meisten Freischwimmerinnen und Freischwimmern in den Klassen 3 und 4 – also Inhabern des Jugendschwimmabzeichens in Bronze – vergeben.

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Helmstedt, 25.07.2014.

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Osterode, 25.07.2014.

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Peine, 25.07.2014.

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Salzgitter, 25.07.2014.

Einsatzfräfte geehrt

203 Einsatzkräfte aus 24 Freiwilligen Ortsfeuerwehren, der Berufsfeuerwehr Salzgitter sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe haben die Fluthelferauszeichnung des Landes Sachsen-Anhalt erhalten.

Oberbürgermeister Frank Klingebiel bedankte sich in einer Feierstunde im Schloss Salder bei den Frauen und Männern, die während des Hochwassers im vergangenen Jahr in vielen Stunden im Einsatz in Magdeburg waren.
Die Fluthelfernadel 2013 wurde von der Landesregierung Sachsen-Anhalts als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für den Einsatz im Juni 2013 gestiftet. 203 Helferinnen und Helfer aus Salzgitter waren innerhalb der Stadtfeuerwehrbereitschaft in Magdeburg vom 7. Juni bis 10. Juni an dem dreitägigen Einsatz beteiligt. Die anderen Einsatzkräfte vor Ort wurden bereits im März mit der Hochwassermedaille des Landes Niedersachsen geehrt.
In Anwesenheit von Vertretern aller Ratsfraktionen sowie Mitgliedern des Ausschusses für Feuerwehr und öffentliche Ordnung, erinnerte Oberbürgermeister Frank Klingebiel an das Hochwasser im vergangenen Jahr. Während die Stadt Salzgitter durch vereinzelte Überschwemmungen vergleichsweise gering betroffen war, forderten die Starkregenfälle bundesweit acht Todesopfer und führten zu Schäden Milliardenhöhe.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel lobte das besondere Engagement der Ortsfeuerwehren Salzgitter-Bad, Barum, Bleckenstedt, Bruchmachtersen, Calbecht, Drütte, Engerode, Flachstöckheim, Gebhardshagen, Gitter, Groß Mahner, Hallendorf, Hohenrode, Immendorf, Lebenstedt, Lesse, Lichtenberg, Osterlinde, Reppner, Sein Dank galt auch den 17 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe. Er bedankte sich im Namen von Rat, Verwaltung und der Bürger für das einmalige Engagement für die Gemeinschaft.
Die Einsatzkräfte schützten in Magdeburg ein für die Versorgung der Stadt wichtiges Umspannwerk vor der Überflutung. Klingebiel zeigte sich beeindruckt vom unermüdlichen Engagement der Helferinnen und Helfer. „Alle haben Großes geleistet“, so der Oberbürgermeister. Er bedankte sich für die Tatkraft und den Einsatz unter schwierigen Bedingungen in Magdeburg. Umso mehr beeindrucke ihn das, was die Frauen und Männer vor Ort geleistet hätten. Selbstlos haben sich die Einsatzkräfte für andere Menschen eingesetzt.
„Sie waren besonders gefordert und haben alle Aufgaben aufs Beste erfüllt. Darauf bin ich als Oberbürgermeister dieser schönen Stadt besonders stolz“, sagte Frank Klingebiel. Er betonte, dass alle in der schwierigen Situation zusammen gestanden haben und sich aufeinander verlassen konnten. Solidarität und Hilfsbereitschaft seien für die Einsatzkräfte selbstverständlich. Oberbürgermeister Klingebiel überreichte den 120 Helferinnen und Helfern die Fluthelfernadel und bedankte sich persönlich für das geleistete Engagement.

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Wolfenbüttel, 25.07.2014.

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Wolfsburg, 25.07.2014.

Mit Mohrs reden

Oberbürgermeister Klaus Mohrs stellt sich am Montag, 28. Juli, live im Internet den Fragen von Moderatorin Esther Kappe zu aktuellen Themen aus Wolfsburg. Wohnen in Wolfsburg, Fußball, Urlaubszeit – dies sind nur einige der Themen, die während der Sendung angesprochen werden sollen.
Zwischen 16 und 16.45 Uhr lässt sich die Sendung im Internet auf www.klausmohrs.de/livestream/ live miterleben. Dabei haben Zuschauer nicht nur die Möglichkeit, während der Sendung direkt auf der Internetseite Fragen an Klaus Mohrs zu stellen. Auch vorab gestellte Fragen, die die Onlinekommunikation der Stadt Wolfsburg per E-Mail unter onlinekommunikation@stadt.wolfsburg.de erreichen, werden im Interview berücksichtigt.
Wer die Sendung verpasst, kann das vollständige Interview auch noch nach der Aufzeichnung im Blog des Oberbürgermeisters unter www.klausmohrs.de verfolgen.

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Eckel wird Ehrenbürgerin

Wolfsburgs ehemalige Oberbürgermeisterin Ingrid Eckel wird Ehrenbürgerin der Stadt – das hat der Rat der Stadt Wolfsburg vorgestern in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes ist die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde vergeben kann.
Von 1991 – 1996 war Ingrid Eckel Erste Bürgermeisterin und anschließend bis 2001 erste weibliche Oberbürgermeisterin Wolfsburgs. Fast 23 Jahre war sie im Rat der Stadt Wolfsburg tätig. Ingrid Eckel engagierte sich in den unterschiedlichsten Ausschüssen und wurde in verschiedene Aufsichtsräte, Gesellschafterversammlungen, Stiftungen und Kuratorien entsendet. Auch außerhalb ihres kommunal- und landespolitischen Engagements setzte sie sich vielfältig für die Belange und Bedürfnisse ihrer Mitmenschen ein.
„Ingrid Eckel hat Außerordentliches für die Entwicklung Wolfsburgs und das Wohl der Bürgerschaft geleistet und als Repräsentantin unserer Stadt hohen Respekt und Ansehen erworben. Hierfür gebührt ihr ausdrücklicher Dank, der ihr durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes zuteilwerden sollte. Ingrid Eckel zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten, die die Stadtgeschichte Wolfsburgs an verschiedenen Stellen mitgeprägt hat. Sie engagierte sich im besonderen Maß auf der kommunalpolitischen, kulturellen und sozialen Ebene“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs.
Die schulische Bildung und gleiche Bildungschancen für alle waren für Ingrid Eckel von besonderem Interesse. Diese Themen standen im Einklang mit ihren beruflichen Erfahrungen als Lehrerin. Als Landtagsabgeordnete von 1998 – 2008 und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion hat sie sich viel Wissen und Fachkompetenz auf diesem Gebiet aneignen können. Sie trat dafür ein, dass der kommunale Schulträger Einfluss darauf nimmt, was in den Schulen geschieht. Mit Nachdruck setzte sie sich für die Leseförderung in Grundschulen und für die Einrichtung von Ganztagsgrundschulen ein. Während ihrer Amtszeit konnte in Wolfsburg die zweite Integrierte Gesamtschule eingerichtet werden. Alles Themen, die auch heute noch aktuell die Schulpolitik begleiten.
Nach dem Ausscheiden aus dem Rat der Stadt Wolfsburg wurde Ingrid Eckel für ihre über 20jährige Zugehörigkeit 2011 mit der Stadtplakette in Silber ausgezeichnet. Bereits 2009 hatte der Bundespräsident ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Die Ehrenbürgerwürde wird in einem Festakt im Wolfsburger Schloss verliehen. Ein Termin steht noch nicht fest. 

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Stadtplakette in Gold

Der Rat der Stadt Wolfsburg hat vorgestern in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, Prof. Dr. Werner Neubauer und Bernd Wehlauer die Stadtplakette in Gold zu verleihen. Beide werden damit um ihre Verdienste zum Wohl der Stadt geehrt.
Prof. Dr. Werner Neubauer hat im Anschluss an seine Schulzeit eine Lehre zum Werkzeugmacher abgeschlossen, Fertigungstechnik studiert und wurde nach verschiedenen, leitenden Stationen bei Volkswagen im Februar 2007 zum Mitglied des Markenvorstandes Volkswagen für den Geschäftsbereich Komponente ernannt. Dieses  Thema hatte ihn schon viele Jahre lang intensiv begleitet.
Unter seiner Verantwortung hat Prof. Dr. Werner Neubauer viele Produktionsstandorte für die Komponentenfertigung optimiert, effizienter und wettbewerbsfähiger gemacht. Er hat eine Entwicklungsabteilung für die Komponentenfertigung von High-Tech-Bauteilen aufgebaut. Als Ergebnis daraus resultieren Produkte wie die elektrische Lenkung, Batteriesysteme für Elektroautos und das Doppelkupplungsgetriebe. So wurde Volkswagen in diesem Bereich zum eigenen „internen“ Lieferanten, der sich jederzeit mit dem Wettbewerb messen kann.
Die Komponentenfertigung ist fest mit dem Namen von Prof. Dr. Werner Neubauer verbunden. Sein Wirken hat wichtige Arbeitsplätze für die ganze Region geschaffen und dazu beigetragen, dass VW zu einem der größten Automobilkonzerne weltweit geworden ist. Mit dem Bekenntnis zum Konzernsitz in Wolfsburg wurde die „Lebensader“ unserer Stadt gestärkt.
Außerdem unterstützt Prof. Dr. Werner Neubauer tatkräftig die Forschungseinrichtungen in unserer Region. Dazu zählen die TU Braunschweig und das zur TU gehörende Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik mit den Standorten in Braunschweig und Wolfsburg oder die geplante Open Hybrid LabFactory am Standort Wolfsburg, mit deren Baubeginn im kommenden Jahr gerechnet werden kann. Dies trägt auch dazu bei, junge Fachkräfte von den Universitäten in die Region und nach Wolfsburg zu holen und vor Ort zu binden. Als gebürtiger Wolfsburger hat sich Prof. Dr. Werner Neubauer überdies im Gesprächskreis Volkswagen/Stadt stets im besonderen Maße für die Belange der Stadt eingesetzt.
Bernd Wehlauer hat nach seiner Schulzeit eine Ausbildung zum Werkzeugmacher im Volkswagenwerk absolviert. 1978 wurde er zum Vertrauensmann gewählt. In seinen verschiedenen Funktionen in der IG Metall und im VW-Betriebsrat hat er zur nachhaltigen Sicherung von tausenden Arbeitsplätzen am Standort Wolfsburg beigetragen. 2005 und 2006 hat er sich erfolgreich für den Erhalt der Komponentenwerke der Marke Volkswagen eingesetzt. Auch das Wolfsburger Volkswagenwerk hat große Komponentenbereiche. Heute bietet allein dieser Bereich des Werkes mehr als 4000 Menschen Arbeit.
Bernd Wehlauer gilt gemeinsam mit Bernd Osterloh als geistiger Vater der im VW Konzern verankerten Prämisse, dass Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungssicherung gleichrangige Unternehmensziele sind. Diese Sicherung von Arbeitsplätzen kommt der Stadt Wolfsburg und den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute. Bernd Wehlauer hat ebenso in tarifpolitischen Feldern dazu beigetragen, die Zukunftsfähigkeit des Werkes Wolfsburg und der Volkswagen AG insgesamt zu stärken. So geht die Schaffung eines Innovationsfonds im Rahmen der Tarifverhandlungen 2006 auf seine Initiative zurück. Von 2006 bis 2012 war Bernd Wehlauer als bekennender Wolfsburger im Rat der Stadt Wolfsburg ehrenamtlich tätig.
Die Verleihung der Stadtplaketten findet im Rahmen eines Festaktes im Schloss Wolfsburg statt. Der Termin steht noch nicht fest.

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Leinen los!

Über 150 Schiffsmodelle aus buntem Kunststoff steuern in diesem Sommer das Stadtmuseum an! Mit dabei: mehr als 20 großformatige Fotos, auf denen sie farbenfroh und effektvoll zusammen mit originellen Requisiten in Szene gesetzt sind. Daneben erzählen Objekte, Bilder und Karten aus der Geschichte von Wolfsburgs wichtigem Wasserweg, dem Mittellandkanal.
Die Berliner Fotografen, Gestalter und Ausstellungsmacher Sebastian Köpcke und Volker Weinhold lassen mit ihren fotografischen Inszenierungen die historischen Spielzeuge auf ganz eigene Weise lebendig werden. Sie leben und arbeiten als Fotografen, Gestalter und Ausstellungsmacher in Berlin. Sie verbindet seit mehr als zwei Jahrzehnten das Interesse, historische Themen im Alltag zu entdecken, um diese auf eigene Weise lebendig zu interpretieren. Die fotografische Inszenierung  erwies sich für sie dabei als probates Mittel. Ihre Ausstellung „Leinen los! Historische Spielzeugschiffe auf großer Fahrt“ ist nach der Premiere 2013 in Rostock nun erstmals im Binnenland zu erleben – im Stadtmuseum Schloss Wolfsburg am Kanalkilometer 246.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 27. Juli, um 15 Uhr im Gartensaal, Schloss Wolfsburg eröffnet und ist bei freiem Eintritt bis zum 12. Oktober im Stadtmuseum Wolfsburg, Schloss Wolfsburg zu sehen. www.wolfsburg.de/stadtmuseum

BEGLEITPROGRAMM

► Sonntag, 17. August, 15 Uhr, Ausstellungsführung mit Kurator Dr. Arne Steinert // Freier Eintritt.

► Sonntag, 23. August,  16 Uhr | Treffpunkt:  Besucherparkplatz an der Schleuse Sülfeld (von Allerbüttel) //„Leinen los an der Sülfelder Schleuse“- Eine Schleusenführung mit Ulrich Elert, Peter Riewald und Dr. Arne Steinert. Den regen Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal live beobachten und zugleich die Funktionsweise und Bedeutung des Schleusenbetriebes kennenlernen, können Interessierte an diesem Samstagnachmittag. Über den Bau und die wirtschaftliche Relevanz dieser Wasserstraße zwischen Ost und West informiert Dr. Arne Steinert, Kurator der aktuellen Ausstellung „Leinen los! Historische Spielzeugschiffe auf großer Fahrt“ im Stadtmuseum.  //Freier Eintritt.

► Dienstag, 2. September, 18:30 Uhr // Museumstreff nach Feierabend mit Kurator Dr. Ane Steinert // Der Wolfsburger Filmemacher Ali Altschaffel hielt den Verkehr auf und neben dem Mittellandkanal an einem Tag fest. Das Ergebnis seiner Nahaufnahme des typisch Wolfsburger Alltags ist in der Ausstellung als Zeitraffer zu sehen. Beim Museumstreff werden seine Arbeitsweisen und Beobachtungen vorgestellt.

► Sonntag, 28. September, 11:15 Uhr // Museumsfrühschoppen //das Museumsteam lädt zu ein zu einem fröhlichen Morgenrundgang durch die Ausstellung „Leinen los! Historische Spielzeugschiffe auf großer fahrt“, bei dem auch die Geschichten von Menschen auf „hoher“ See und so manch Seemannslied zu hören sein werden.

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