• Home
  • > >
  • Initiative fordert Voigt-Entlassung

Initiative fordert Voigt-Entlassung

Eintracht-Fans reichen Anträge für die Jahreshauptversammlung ein

Soeren Oliver Voigt (Eintracht Braunschweig) Foto: Susanne Hübner

Braunschweig. Kurz vor der Jahreshauptversammlung der Braunschweiger Eintracht am 6. Dezember hat sich die „Initiative Eintracht“ erstmals geäußert. Der Zusammenschluss aus vielen langjährigen Eintracht-Anhängern und Vereinsmitgliedern will der Talfahrt nicht länger tatenlos zusehen und hat einige Anträge eingereicht. Mehr sportliche Kompetenz im Aufsichtsrat, ein Fanvertreter im Aufsichtsrat, Aufklärung zur finanziellen Lage und die Entlassung von Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt sind die wichtigsten Punkte der Initiative.

„Voigt hat nach eigenen Aussagen in den Medien unseren damaligen Trainer Henrik Pedersen verpflichtet und den jetzigen Kader zusammengestellt. Er trägt für die sportliche Lage also ganz konkret Verantwortung“, erklärt Robin Koppelmann, Sprecher des Fanrates und Kandidat für den möglichen Platz eines Fanvertreters im Aufsichtsrat.

Fans sind für ihn ein wichtiger Teil des Vereins, sozusagen die DNA. Sie gehören nach seiner Meinung in Entscheidungen mit eingebunden, weshalb die Forderung nach einem Fanvertreter im Aufsichtsrat entstanden ist.

Viel prekärer ist aus Sicht der Anhänger jedoch die finanzielle Lage. In Internetforen haben sich einige die Geschäftsberichte der vergangenen Jahre angesehen und aus diesem Grund die Befürchtung, dass es um den Verein weit schlechter steht, als dieser zugeben möchte. „Wir haben auch einen Antrag gestellt, der Licht in die etwas unklare Finanzsituation bringen soll. Wir sehen die Gerüchte hierzu mit Bauchschmerzen“, erklärt Koppelmann.

Der Verein und der Aufsichtsrat halten sich zu dem Thema bedeckt. Präsident Sebastian Ebel rechnet mit einem kontroversen Abend, hofft aber auf die Besonnenheit aller Beteiligten und konstruktive Diskussionen.

^