„Intensive vier Wochen“

Antwerpen über seinen Start – Kaderveränderungen angekündigt

Marco Antwerpen. Foto: imago

Braunschweig. Mit einem turbulenten 2:2 gegen den 1. FC Magdeburg haben sich die Löwen vor Weihnachten in die Winterpause verabschiedet und belegen zum Jahreswechsel mit 33 Zählern den vierten Tabellenplatz, punktgleich mit Aufsteiger Waldhof Mannheim auf dem Relegationsrang.

„Wir wären gerne mit einem Sieg aus der Partie gegangen“, erklärt Marco Antwerpen, der mit dem letzten Auftritt vor den Feiertagen abgesehen von den schnellen Gegentreffern nach eigenen Toren aber durchaus zufrieden war: „Wir haben viele Situationen so gesehen, wie wir sie haben wollen, sind immer mehr in unsere Abläufe gekommen und haben die Qualität, die wir im Kader haben, abgerufen.“

Mit acht Zählern aus fünf Partien kann der ehemalige Münsteraner eine ordentliche Bilanz vorweisen; auch wenn das letzte Heimspiel nicht mit einem dreifachen Punktgewinn für seine Mannschaft geendet hatte: „Es waren intensive vier Wochen, man merkt, dass das Umfeld danach lechzt, dass wir Heimspiele gewinnen. Trotzdem gehen wir mit einem positiven Gefühl in die Winterpause, weil die Leistung gestimmt hat.“

Am 5. Januar beginnt für die Eintracht-Profis die Vorbereitung auf die Restrunde, einen Tag später reist die Antwerpen-Truppe zu einem einwöchigen Trainingslager in die Türkei.

Am 26. Januar steht auswärts beim TSV 1860 München der erste Punktspielauftritt des neuen Jahres auf dem Programm. Der Kader soll dann ein geringfügig verändertes Gesicht haben. Einen so großen Umbruch wie im vergangenen Winter mit acht neuen Spielern und elf Abgängen wird es zwar nicht geben, dennoch soll die Kadergröße verringert werden. „Mit 22 bis 23 Spielern kann man gut arbeiten“, erklärt Antwerpen, dem aktuell 28 Akteure zur Verfügung stehen. Als Wechselkandidaten gelten vor allem Leon Bürger, Nick Otto und Neuzugang Lasse Schlüter, die bislang noch keine Drittligaminute absolvieren durften. Aber auch die Ersatzkeeper Marcel Engelhardt und Roman Birjukov sowie die drei Leihspieler Alfons Amade, Kevin Goden und Patrick Kammerbauer werden als Abgänge gehandelt.

Auch ein vorzeitiger Abschied von Steffen Nkansah, dem zuletzt Felix Burmeister vorgezogen wurde, scheint möglich. „Der Kader muss kleiner werden. Ich weiß nicht, ob alle Spieler zufrieden sind, vor allem diejenigen, die es schwer haben, in den Kader zu kommen“, erklärt Antwerpen und hofft im Januar auch zwei bis drei Neuzugänge begrüßen zu können: „Wir haben den Markt im Blick und müssen schauen, was möglich ist. Das Gesamtpaket muss aber stimmen.“

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