Jede halbe Stunde nach Hannover

Die Westfalenbahn hat die Frequenz ihrer Fahrten erhöht

Die Züge der Westfalenbahn fahren im 30-Minuten-Takt

Bisher verkehrten die Züge der Westfalenbahn im Stundentakt zwischen den nur 60 Kilometer voneinander entfernten Großstädten Braunschweig und Hannover. Um dem in den letzten Jahren gestiegenen Pendlerstrom im Großraum Braunschweig gerecht zu werden, verbindet ab sofort werktags (Montag – Samstag) der Halbstundentakt die beiden Metropolregionen.

Zur feierlichen Einführung des Halbstundentaktes lud die Westfalenbahn am Montagmorgen am Hauptbahnhof Braunschweig ein. Zu den geladenen Gästen zählten unter anderem Vertreter der Region Hannover, des Regionalverbandes Großraum Braunschweig und der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen.
„Der Halbstundentakt stellt nicht nur eine Angebotsverbesserung dar, sondern bringt auch mehr Flexibilität und Entlastung für die Fahrgäste mit sich“, teilte Geschäftsführer Thomas Kopp im Rahmen der Veranstaltung mit. Bereits heute nutzen knapp 20 000 Fahrgäste werktäglich die Züge auf dieser Strecke. Der Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen soll mit dem Halbstundentakt nochmals gesteigert werden. Die Westfalenbahn setzt dazu von Montag bis Freitag 26 Züge zusätzlich ein, samstags sind es 24 Fahrten zusätzlich. Dazu sollen 15 Lokführer ausgebildet werden.
Auch die Mittelzentren Peine und Lehrte erhalten durch die Taktverdichtung ein weiter verbessertes Angebot im Nahverkehr.
Zwischen Hannover Hauptbahnhof und Braunschweig Hauptbahnhof verkehren die RE-Linien 60/70 montags bis freitags zwischen 6 und 22 Uhr, samstags zwischen 9 und 22 Uhr im Halbstundentakt. Außerdem ergänzt ein zusätzliches Fahrtenpaar in den Wochenendnächten die Strecke zwischen Hannover Hbf. und Braunschweig Hbf. (3:13 Uhr ab Hannover Hbf., 2:20 Uhr ab Braunschweig Hbf.).

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