Jung, deutsch und hochveranlagt | Neue Braunschweiger
5. August 2020
Sport

Jung, deutsch und hochveranlagt

Basketball-Bundesliga: Löwen verpflichten Luc van Slooten aus Vechta

Erst 18, aber schon mit Erfahrung auf hohem Niveau: Neu-Löwe Luc van Slooten (links) gegen Berlins Niels Giffey. Foto: imago

Braunschweig. Die Löwen-Basketballer stocken ihr Arsenal an deutschen Talenten weiter auf: Nach den Verpflichtungen von Lukas Meisner und Gavin Schilling hat der Basketball-Bundesligist am Dienstag die Verpflichtung des Junioren-Nationalspielers Luc van Slooten bekanntgegeben.

Der 2,03 Meter große Flügelspieler ist im April erst 18 Jahre alt geworden, kann aber schon auf 25 Bundesliga-Partien für Rasta Vechta zurückblicken. Bei den Westniedersachsen fiel er insbesondere beim BBL-Finalturnier auf, wo er fünf Punkte pro Partie erzielte. Im abschließenden Spiel um Platz 9, einem Sieg gegen Crailsheim, ließ ihn Trainer Pedro Calles 23 Minuten lang von der Kette – und van Slooten zahlte das Vertrauen mit 11 Punkten (3/7 Dreier), einer persönlichen Bestleistung, zurück. Auch in der Basketball Champions League kam er bereits zu sieben Kurzeinsätzen.

Als junges Top-Talent passt der gebürtige Vechtaer, der in Quakenbrück aufgewachsen ist, gut in das Braunschweiger Nachwuchskonzept. Das sieht auch Löwen-Trainer Pete Strobl so. „Eines unserer Ziele besteht darin, ein Standort für die Entwicklung deutscher Spieler zu sein. Luc van Slooten ist eines der größten Talente seines Jahrgangs“, empfängt Strobl den Neuzugang, der einen Mehrjahresvertrag unterschrieben hat, mit großen Vorschusslorbeeren. Sein Können bewies van Slooten auch in den U16- und U18-Nationalmannschaften, so im April 2018 beim renommierten Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim, wo er 14 Punkte zum Finalsieg der deutschen Mannschaft beitrug.

Mit van Slooten, Meisner und Schilling sowie den aus dem Vorjahr verbliebenen Karim Jallow, Lukas Wank, Garai Zeeb und Jannik Göttsche verfügen die Löwen nun bereits über eine ansehnliche deutsche Riege. Bei mindestens sechs der zwölf Akteure auf dem Spielberichtsbogen der BBL muss es sich um einheimische Spieler handeln.

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