13. März 2015
Sportliches

„Keine leichte Aufgabe“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht will Sonntag in Sandhausen punkten.

Schoss im Hinspiel das 1:0 für die Blau-Gelben: Eintrachts Benjamin Kessel. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 13.03.2015.

Braunschweig. Für Eintrachts Zweitliga-Fußballer geht die Jagd auf die ersten drei Punkte des Jahres weiter: Beim Spiel gegen den SV Sandhausen am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) sollen die Anstrengungen der Blau-Gelben endlich Früchte tragen.

„Klar ist, dass wir uns über die Niederlage unterhalten haben. Dabei ist wichtig, sportlich-analytisch zu bleiben und aus den eigenen Fehlern zu lernen“, lautet die Antwort von Torsten Lieberknecht auf die Frage, welche Rolle das 0:2 gegen St. Pauli bei der Vorbereitung auf Sandhausen gespielt hat.
Gegen die Kurpfälzer möchte der Eintracht-Trainer die guten Ansätze der vergangenen Wochen endlich in Zählbares umgemünzt sehen. So wurmte ihn, dass bei der Niederlage gegen Pauli die „vielen guten Ideen“ nicht umgesetzt wurden: „Wir haben die Angriffe in den ersten 20 bis 25 Minuten sehr gut vorbereitet, dann aber die Dynamik vermissen lassen.“
Sandhausen ist 2015 noch ohne Niederlage, dementsprechend warnt der 41-Jährige vor den Stärken des Dorfklubs aus dem Süden Heidelbergs. „Sandhausen hat großes Selbstvertrauen, das macht die Aufgabe für uns nicht leichter“. Laut Lieberknecht gibt sich der Verein gerne als „absoluter Underdog“, obwohl wirtschaftlich „einiges vorhanden ist, um so einen Kader aufzubieten.“ Respekt zollt er seinem Trainerkollegen Alois Schwartz, der zu aktiven Zeiten gemeinsam mit Marc Arnold für die Stuttgarter Kickers auflief: „Unter ihm hat sich die Mannschaft entwickelt. Immer, wenn man sie totgesagt hat, ist sie wieder aufgestanden.“
Personell lässt sich Lieberknecht nicht in die Karten schauen, deutete aber an, dass weitere Spieler ihr Debüt feiern könnten: „Wir haben in einem internen Testspiel auch Nachwuchsakteure einsetzt, um zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt, weil wir mit Max Sauer und Julius Düker gute Erfahrungen gemacht haben.“ Allerdings könne man „einen Spieler sehr schnell verbrennen“, weshalb ein Mitwirken weiterer Nachwuchsakteure die Ausnahme bleiben soll. Vielmehr setzt er darauf, dass sich die Reservisten aufdrängen: „Solange ich Trainer bin, haben alle Spieler die Chance, sich zu zeigen. Die Saison wird mit den Jungs zu Ende gespielt, die im Kader stehen.“
So könnten sie spielen: Gikiewicz – Reichel (Theuerkauf), Dogan (Correia), Decarli, Kessel – Boland, Hedenstad – Hochscheidt, Omladic (R. Korte) – Nielsen, Ryu (Berggreen).

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