„Kirmes to Go“ plant Verlängerung | Neue Braunschweiger
29. Mai 2020
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„Kirmes to Go“ plant Verlängerung

Aus der Corona-Not heraus haben die Schausteller eine Kirmes organisiert –­­ mit Erfolg

Jasmin Müller hat für sich und ihre Freundinnen bei Elke Voß eine Bratwurst bestellt. Im zweiten Gang gab es Schmalzkuchen, zum Nachtisch Softeis. Foto: Ingeborg Obi-Preuß

Viewegs Garten. „Wenn es weiter so gut läuft, werden wir über den 7. Juni hinaus verlängern“, freut sich Thomas Bronswyk über den Erfolg für die „Kirmes to Go“ auf dem Harz-und-Heide-Gelände.

Er zeigt zu den Ständen hinüber, an denen die Menschen im inzwischen üblichen Abstand warten, um sich mit Bratwurst, Schmalzkuchen, Fischbrötchen oder Softeis zu versorgen. Manche sind zu Fuß gekommen, andere mit dem Fahrrad, wieder andere nutzen den Drive-in-Parcours.

„Wir danken den Braunschweigern“, sagt Bronswyk, stellvertretender Vorsitzender der Braunschweiger Schausteller, „sie lassen uns nicht hängen.“

Bei dem sonnigen Wetter kommt der liebevoll dekorierte Platz so richtig zur Wirkung. Rustikale Tische und Bänke laden zum Picknick ein, es gibt Stehtische für den schnellen Mittagsimbiss und auch überdachte Essplätze, falls es regnen sollte. Danach sieht es nicht aus.

„Wir hoffen auf viele Besucher jetzt über Pfingsten“, sagt Bronswyk. Täglich von 12 bis 15 Uhr freuen sich die Schausteller auf Besuch.

Von den 60 Schaustellerfamilien im Raum Braunschweig haben acht ihre Stände aufgebaut. Mehr ist nicht genehmigt aus Sicherheitsgründen. „Anfangs waren manche Kollegen skeptisch, ob unser Plan funktioniert“, erzählt Bronswyk, „jetzt hat unsere Kirmes schon eine gewisse Strahlkraft und viele Schausteller würden gern dazukommen.“ Deshalb werden dringend noch Plätze gesucht, wo sich auch eine „Kirmes to Go“ verwirklichen lässt.

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