„Landpartie“ macht Wolfsburg dicht | Neue Braunschweiger
17. April 2018
Kultur

„Landpartie“ macht Wolfsburg dicht

An vier Tagen gab es Schönes, Praktisches und Inspirierendes zu bewundern und zu erwerben

Engelien Hubers verkaufte ausgefallene Glasvasen in Kombination mit natürlichen Materialien. Foto: LvR

Von Lotta von Rutenberg, 17.04.2018

Wolfsburg. Auf dem Gelände der Gartenmesse „Landpartie“ am Schloss Wolfsburg hieß es zuweilen „auf die Gänsefüßchen achten“: Sobald nämlich eine Trillerpfeife ertönte, erblickten die begeisterten Besucher die „Gänsekapelle“ und machten ihr Platz. Die putzige Schar, bestehend aus 14 Toulouse-Gänsen, lief in Begleitung zweier uniformierter Tambourmajore um das Schloss herum. Trillerpfeife und Trommeln untermalten akustisch das optisch beeindruckende Spektakel. Ein echter Hingucker und nur einer von zahlreichen Liveacts im Außenbereich der „Frühlings-Landpartie“ im und rund ums Schloss Wolfsburg.
An vier Tagen gab es von Donnerstag bis Sonntag vergangener Woche Schönes, Praktisches und Inspirierendes zum Thema „Garten, Ambiente, Lebensart“ zu bewundern und zu erwerben. „Der Start ist gelungen“, freute sich Veranstalter Rainer Timpe am Sonntag, der zum ersten Mal in Wolfsburg die „Landpartie“-Messe organisierte. „Das Wetter war überwiegend gut, die Besucherzahlen auch.“ Am Eröffnungstag gingen bereits 2500 Interessierte auf Entdeckertour. Der Freitag war laut Timpe mit 1800 Besuchern der schwächste Tag, allerdings auch der regenreichste. Am Samstag wurden gut 4000 Gäste gezählt. Rainer Timpe war am letzten Messetag am Sonntag guter Dinge: „Da die Sonne heute so schön scheint, werden die Besucherzahlen ähnlich wie gestern sein.“

Die wärmenden Sonnenstrahlen schienen sich auf die Besucher positiv auszuwirken: An den Außenständen freuten sich gut gelaunte Verkäufer über zahlungskräftige und entspannte Kunden, die oft längere Zeit interessiert vor der Ware verweilten – einfach wegen des exklusiven und teils außergewöhnlichen Angebots. Engelien Hubers aus den Niederlanden verkaufte ausgefallene Glasvasen in Kombination mit natürlichen Materialien. „Die mundgeblasenen Vasen werden in Indonesien in Handarbeit hergestellt“, erzählte die Verkäuferin, die selbst bei der Fertigung mitarbeitet. Die Vase passt sich dem bizarr geformten Moorholz in seiner Form an, was sehr dekorativ ist.

Irmtraud Schmidt und ihre Freundin Hanne
lore Reitz aus Wolfsburg hatten sich auf die „Landpartie“ begeben. Dort, am Stand von Hubers, entdeckte Hannelore Reitz eine Vase und kaufte sie sofort. „Wir finden das Angebot am Stand sehr ausgefallen“, lobte sie die Originalität der Produkte. „Es ist was ganz Neues.“ Irmtraud Schmidt war sicher: „Wir sind im Sommer wieder hier.“ Die nächste „Landpartie“ findet vom 8. Juni bis 1. Juli statt.

Auch interessant