Lauter Märkte für Genießer

Heute verkaufsoffener Sonntag in der City.

Chantal Bourigault (l.) und Fatima Dahou haben Käse und Würstchen in allen möglichen Varianten aus ihrer Heimat mitgebracht.

Braunschweig, 03.11.2013.

Die Braunschweiger Mumme hat gestern ernsthafte Konkurrenz bekommen. Der französische Markt findet zum ersten Mal auf dem Domplatz statt, hat sich aber gleich zum Publikumsmagnet entwickelt. Lavendelduft am Dom erinnert an den Sommer und das im November. Der französische Markt ist etwas für Genießer und die scheint es in Braunschweig reichlich zu geben, so dicht waren gestern die Stände umlagert.

Grauer Himmel und Regen waren zwar nicht gerade einladend, um an den Tischen und Essensständen lange zu verweilen, aber ideal für den Einkaufsbummel. Heute geht der „Mummekaufgenuss“ weiter. Die Geschäfte in der Innenstadt haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
„Artisanal“ und „régional“, diese beiden französischen Adjektive treffen auf etliche der Produkte zu, die da angeboten werden, wie etwa der Käse aus den Pyrenäen, der handwerklich hergestellt werde, wie Händlerin Fatima Dahou versichert, Gleiches gelte für die Würste in ganz vielen Geschmacksrichtungen oder das Nougat am Stand gegenüber. Organisator Horst Brauner kam bei einem Frankreichurlaub auf die Idee, einen solchen Markt nach Deutschland zu bringen. „Italienische Spezialitäten gibt es überall, aber nicht französische, obwohl die eine ebenso gute Reputation haben“, sagt er und verspricht: „Die Dinge, die wir hier anbieten, gibt es so nicht im Supermarkt.“
Über französischen Rotwein, Croissants und Pflanzenölseifen darf eine Braunschweiger Spezialität nicht vergessen werden: Um die Mumme geht es auf dem Platz der deutschen Einheit, wo Braunschweiger Restaurants ihre neuesten Mumme-Kreationen anbieten und Profi-Köche ihr Wissen in Kochshows an die Besucher weitergeben. Darüber hinaus werden auf dem Spezialitätenmarkt auf dem Kohlmarkt verschiedenste Produkte und Zutaten rund um den Malzextrakt angeboten.

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