• Home
  • > >
  • „Letzten Schritt gemeinsam tun“

„Letzten Schritt gemeinsam tun“

Eintracht kann in Halle den Klassenerhalt schaffen – Burmeisters Einsatz fraglich

Trainer André Schubert mit Manuel Janzer. imago

Braunschweig. Zwei Matchbälle besitzen Eintrachts Drittliga-Fußballer im Kampf um den Klassenerhalt. Sie könnten das rettenden Ufer bereits erreichen, wenn sie Samstag beim Halleschen FC (Anstoß 13.30 Uhr/live im NDR und MDR) gewinnen. Möglicherweise bedeutet aber bereits ein Remis die Rettung, selbst im Falle einer Niederlage könnte es für die Elf von André Schubert reichen. Die Gastgeber stehen ebenfalls unter Druck und müssen dringend gewinnen, um ihre Restchancen auf die Relegation zu wahren.

„Es gibt für nichts eine Garantie. Es geht momentan vor allem um Konzentration und Nervenbelastung. Die Anzahl der Spiele wird immer geringer, trotzdem müssen wir gewarnt sein“, so der Eintracht-Coach vor der letzten Auswärtspartie dieser Spielzeit.

Für den 47-Jährigen soll eine konzentrierte Abwehrleistung die Basis für einen Erfolg sein, mit dem die Löwen das rettende Ufer endlich erreicht hätten: „Wir müssen sehr gut verteidigen. Die Verteidigung ist besser als in der Hinrunde, deshalb sind wir auch erfolgreicher. Auch sind wir in den letzten Spielen torgefährlicher, das macht sicherlich auch noch mal mehr Mut.“

Zwar landeten die Löwen in Aalen einen überzeugenden 3:1-Erfolg, dennoch fordert Schubert eine noch konsequentere Ausnutzung der sich bietenden Torchancen. „Wir haben gegen Aalen zu viele Chancen und Torschüsse liegen lassen; wenn wir das in Halle machen, sind wir chancenlos“, macht er deutlich, worauf es gegen den Tabellenvierten auch ankommen wird.

Fehlen wird weiterhin Bernd Nehrig (Reha nach Achillessehnenteilriss). Manuel Janzer und Nils Rütten mussten im Training vorübergehend kürzer treten, können aber voraussichtlich mitwirken. Fraglich ist der Einsatz von Felix Burmeister. Denkbar ist, dass Schubert der in Aalen erfolgreichen Formation erneut das Vertrauen schenkt oder allenfalls geringfügige Änderungen vornimmt.

Alle Partien der letzten beiden Spieltage finden zeitgleich statt, dennoch will der Eintracht-Trainer von Ergebnissen auf den anderen Plätzen nichts wissen: „Mit einem Sieg sind wir sicher und das streben wir an. Ein Punkt kann zwar auch helfen, grundsätzlich fahren wir aber dort hin um zu gewinnen.“

Sollte das „Wunder von Braunschweig“ tatsächlich glücken, wär es für Schubert der Verdienst von vielen in Verein und Umfeld. „Das ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem jeder seinen Anteil hätte“, so der 47-Jährige, der dabei vor allem an die Fans denkt: „Es tut gut zu spüren, wie sich die Fans gegenüber der Mannschaft verhalten und sich als Einheit darstellen, das ist sicherlich ein ganz wichtiger Punkt dabei gewesen, uns in die Lage zu bringen, dass wir zwei Spieltage vor Schluss in eine bessere Ausgangsposition gekommen sind. Jetzt müssen wir gemeinsam noch diesen allerletzten Schritt tun.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Nkansah, Becker, Kessel – Putaro (Y.Otto), Pfitzner, Fürstner – Janzer, Hofmann, Bär (Feigenspan).

^