Lichtblumen strahlen an der Brücke | Neue Braunschweiger
5. Oktober 2020
Politik

Lichtblumen strahlen an der Brücke

Die Überführung an der Münchenstraße soll schöner werden

An der Münchenstraße sollen Lichtblumen strahlen. Visualisierung: Stadt Braunschweig

Westliches Ringgebiet (bw). Bunte Graffitis dürfen schon seit 2012 auf die grauen Betonwände gesprüht werden. Jetzt soll die Brücke über die Münchenstraße aber noch schöner werden.

Das hat der Verwaltungsausschuss im September beschlossen. Für rund 230 000 Euro erhält die Überführung Lichtblumen, Wandstrahler und eine Rampe.

„Tor zum Westbahnhof“

Der Bereich sei das Eingangstor zum Westbahnhof, begründete Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer die Investition. „Neben zahlreichen Fußgängern und Radfahrern, die das Ringgleis an dieser Stelle passieren, nutzen auch viele Jugendliche den Bereich als Erweiterung des Jugendplatzes, sodass dieser zu einem beliebten Aufenthaltsort geworden ist.“

Aktuell, so die Stadt, stelle dieser Raum – insbesondere bei Dunkelheit – allerdings einen Angst-Raum dar. Deshalb hatte die Verwaltung, 2017/18 einen Ideenwettbewerb für die Gestaltung auszuloben. Die Aufgabe bestand darin, den bestehenden Raum in einen attraktiven und vor allem sicheren Raum umzugestalten, die Barrierefreiheit zu stärken sowie die Unterführung in das Umfeld einzubinden.
Aus dem Wettbewerb gingen zwei Sieger hervor, das Büro Bredelau+Holik und der Lichtkünstler Bernd Schulz. Weiterverfolgt wird jetzt der Entwurf des Büros Brederlau+Holik.

Acht Lichtblumen

Ein besonderes Highlight dieser Idee stellen die Blumenobjekte dar, die teilweise die Brücke überragen. Die Planung sieht drei 10 Meter hohe und fünf 5 Meter hohe Lichtblumen vor. Außerdem werden die Wände der Brücke mit acht Wandstrahlern ausgeleuchtet, um die Graffiti in Szene zu setzen.
Südlich der Brücke ist außerdem eine Rampe vorgesehen, um eine barrierefreie Querung der Straße in Richtung Soziokulturellem Zentrum zu ermöglichen.

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