16. August 2014
Sportliches

Lions empfangen die Falcons

Football: Ab 13 Uhr bei der Pre-Game-Party warm feiern, gegen halb sechs gibt‘s den ersten Titel.

Die Lions um Runningback David McCants sind nicht zu stoppen. Ein Sieg heute gegen die Cologne Falcons im eigenen Stadion und die Braunschweiger sind Meister der Nordstaffel. Foto: T.A.

Von Daniel Beutler, 17.08.2014.

Braunschweig. Heute um 15 Uhr erwarten die New Yorker Lions die Cologne Falcons zum letzten Heimspiel der regulären Saison. Ein Sieg und die Braunschweiger sind vorzeitig Meister der Football-Bundesliga Nordstaffel, bei für sie noch drei ausstehenden Spielen.

Nach dem souveränen 49:13-Erfolg im Hinspiel vor einer Woche und den Leistungen der Braunschweiger im Laufe dieses Jahres, sind die Zweifel an einem Lions-Sieg denkbar gering. Cheftrainer Troy Tomlin warnt zwar vor stärkeren Kölnern, die einiges wieder gut zu machen hätten. „Sie sind der Underdog in dem Spiel und haben nichts zu verlieren“, mahnte Tomlin. Dennoch sind die Lions schlichtweg zu abgeklärt, als dass allzu viele Fragezeichen über den Ausgang des Spiels bestehen bleiben.
Die gibt es derweil mit Blick auf den Kader. So steht Benjamin Krahl wieder für die Passverteidigung zur Verfügung, nachdem er seine Sperre wegen unsportlichen Verhaltens abgesessen hat. Ob er direkt wieder aufläuft, da wollte sich Tomlin aber nicht festlegen. „Er wurde für sein Mundwerk, nicht für Handlungen bestraft“, zeigt Tomlin wenig Verständnis. „Mal sehen, wie er sich im Training präsentiert“, sagte der Headcoach am Donnerstag, auch mit Blick auf die sehr guten Leistungen des Krahl-Vertreters Patrick Ihl. „Es gibt auf jeden Fall einen neu belebten Konkurrenzkampf auf dieser Position“, machte Tomlin klar.
Wer auch aufläuft, er wird einiges zu tun bekommen. Der Falcons-Passangriff ist an sich brandgefährlich. Allerdings schafften es die Braunschweiger im Hinspiel mit Druck auf den Spielmacher, diesen zu entschärfen. „Das war eines der Erfolgsrezepte“, sagte Tomlin und peilt eine Wiederholung an. So seien die Kölner zu stoppen. Der eigene Angriff derweil birgt keinen Grund zur Sorge. Effektiv und abgeklärt lassen die elf, egal wer da auf dem Platz stehen wird, Punkte regnen. Weil es in Deutschen Stadien nur selten Konfetti gibt, eigentlich eine hervorragende Alternative, um den ersten Titel der Saison 2014 zu feiern.

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