Lions: Freude auf Flutlichtspiel | Neue Braunschweiger
14. Juli 2015
Sportliches

Lions: Freude auf Flutlichtspiel

Football: Das nächste Heimspiel (24. Juli) gegen Hamburg wird am Freitagabend ausgetragen.

Lions-Quarterback Casey Therriault dirigiert den Angriff der Braunschweiger im nächsten Spiel unter Flutlicht. Foto: T.A.

Von Daniel Beutler, 14.07.2015.

Braunschweig. Erstmals in der Geschichte der Lions aus Braunschweig werden die Bundesliga-Footballer ein Spiel am Freitagabend austragen. Am 24. Juli treten die Hamburg Huskies ab 20 Uhr gegen die New Yorker Lions im Eintracht-Stadion an. Auf diesem Weg weichen die Footballer den Fußballern der Eintracht aus, die an diesem Wochenende mit einem Heimspiel gegen Sandhausen in die Saison starten.

Und das könnte sich als Glücksfall für die Braunschweiger Football-Fans erweisen. Den Spielen unter Flutlicht zum Auftakt des Wochenendes wohnt im Heimatland des American Football eine besondere Atmosphäre inne. In den USA werden am Freitagabend die Highschool-Spiele ausgetragen, es gibt eine Serie, die den Namen „Friday Night Lights“ in Anspielung auf die Flutlichter trägt.
Nun also auch in Braunschweig. „Das war nicht unsere erste Idee, eigentlich wollten wir das Spiel auf den 18. Juli legen“, räumt Cheftrainer Troy Tomlin ein, blickt jetzt aber gespannt dem Flutlichtspiel entgegen. „Ich bin mir sicher, dass das eine tolle Sache wird“, sagt Tomlin mit Blick auf die Atmosphäre.
Die Vorbereitung für das erste Liga-Spiel nach der Sommerpause beginnt heute und Tomlin erwartet fast seinen ganzen Kader am Trainingsplatz auf der Roten Wiese. „Ich habe bisher keine Berichte über größere Verletzungen und gehe davon aus, dass die kleineren auskuriert wurden“, erklärt der Headcoach. Zwei Akteure werden aber fehlen. Wide Receiver Anthony Dable und Defense-Lineman Mamadou Sy sind mit der französischen Nationalmannschaft in den USA bei der Weltmeisterschaft vertreten. „Ich erwarte sie nächste Woche am Mittwoch zum Training zurück in Braunschweig“, berichtet Tomlin und lässt keine Frage offen, ob sie gegen Hamburg spielen werden. „Wenn sie sich Zeit für eine WM in den USA nehmen können, werden sie auch gegen Hamburg spielen können“, sagt der Lions-Cheftrainer.
Einen gewichtigen Abgang haben die Lions zudem in der Pause zu verzeichnen gehabt. Offense Lineman Hannes Irmer hat mit Beendigung seines Medizin-Studiums auch seine Football-Karriere beendet. „Er wird uns als Anführer sicher fehlen, aber auch mit seinen Fähigkeiten auf dem Platz“, betont Tomlin. Auch wenn die Mannschaft gezeigt hat, dass sie den Verlust eines ihrer Mannschaftskapitäne kompensieren kann. Irmer stand in dieser Saison nur dreimal auf dem Platz und schon zuletzt im „Big6“-Finale gegen Schwäbisch Hall nicht auf der gewohnten Center-Position. „Robert Sövegjarto hat da einen guten Job gemacht“, ist Tomlin nicht bange.

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