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Lions wehren die Hildesheim Invaders mühelos ab

Football: Beim 49:0-Sieg drohte zu keinem Zeitpunkt Gefahr – Am Wochenende wird es für die Braunschweiger Ernst bei den Berlin Rebels

Hielt das Laufspiel der Lions gegen die Hildesheim Invaders auf Trab: David McCants. Foto: Karsten Reissner

Braunschweig. Ohne sich groß anstrengen zu müssen, haben die New Yorker Lions am Samstag den nächsten Pflichtsieg eingefahren. Im Derby gegen die Hildesheim Invaders siegten die Braunschweiger im Eintracht-Stadion vor 3410 Zuschauern mit 49:0. Dafür reichte eine routinierte Leistung, bei der die Lions beinahe über die gesamten 48 Minuten Spielzeit konzentriert agierten.

Vor dem Spiel gedachten die Bundesliga-Footballer der verstorbenen Anne-Gret Keil, die seit den Anfangsjahren die Lions unterstützte und bis zuletzt ein prägender Bestandteil der ganzen Organisation war. So gingen die Braunschweiger in ein emotionales Spiel. Defense End Jacob Schridde widmete seinen 70. Sack Keil und auch Cheftrainer Troy Tomlin erinnerte sich nach dem Spiel, wie er 2013 zu Keil sagte, er wolle sie nicht enttäuschen. Er wolle, dass sie stolz auf die Lions sein könne.

Auf den Auftritt am Samstag können die Lions-Footballer stolz sein. Abgeklärt spulten sie ihr Programm runter. „Wir wussten, dass die Invaders uns nicht gefährlich werden können, wenn wir das ganze Spiel über konzentriert spielen. Das haben wir geschafft. Ich bin stolz auf unsere Mannschaft“, sagte Schridde. Nur eine Unkonzentriertheit leisteten sich die Hausherren. Im ersten Spielviertel klopfte Quarterback Jadrian Clark mit seiner Offense an der Endzone der Invaders. Da hatte Pass-Verteidiger Jeffrey Juurlink etwas dagegen. Er fing einen Pass von Clark ab und trug ihn bis an die Mittellinie ehe er von Clark gestoppt wurde. In der Folge waren sowohl die Abwehr, die umgehend den Ball zurückeroberte, als auch der Angriff auf Zack.

Troy Tomlin. Foto: Hübner

Zwar schonten die Lions Runningback Christopher McClendon wegen Oberschenkelproblemen, doch der angeschlagene David McCants und Tobias Nick hielten das Laufspiel auf Trab. Mit dieser Entlastung konnte Clark das Passspiel entfalten. Geschützt von der starken Offense Line hatte der Spielmacher genug Zeit, die sich freilaufenden Wide Receiver zu finden und anzuspielen. So fiel es den Gastgebern denn auch nicht schwer über das Feld zu marschieren und Punkt um Punkt zu erzielen. Die Gäste, wenngleich im Saisonverlauf besser werdend, wie Tomlin anerkennend betonte, hatten ihre liebe Mühe mit der Lions-Defense. In einzelnen Aktionen, wenn sie volles Risiko gingen zahlte sich der Mut mal aus. Für Punkte aber viel zu wenig. Sie kamen nicht einmal bis in die Red Zone – die letzten 20 Yards vor des Gegners Endzone bedeuten fast immer Punkte.
Am Wochenende wird es dann ernster für die Lions. Sie treten bei den Berlin Rebels an. Das einzige Team, das die Braunschweiger in diesem Jahr bisher besiegen konnte.

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