Löwen können schwache erste Halbzeit nicht mehr ausbügeln | Neue Braunschweiger
12. November 2019
Sport

Löwen können schwache erste Halbzeit nicht mehr ausbügeln

Basketball-Bundesliga: Braunschweig verliert mit 89:95 in Bayreuth

Für Braunschweigs Karim Jallow (links), hier verteidigt von Bryce Alford, war die intensive Partie wie auch für Trevor Releford kurz vor Schluss mit fünf Fouls beendet. Foto: Peter Kolb/imago

Braunschweig. Es war klar, dass sie irgendwann kommen würde: die erste Saisonniederlage der Basketball Löwen gegen einen Klub, der nicht aus München kommt und deutscher Meister ist. Und doch war die 89:95 (33:49)-Pleite in Bayreuth ärgerlich, denn beim Zwölften war mehr drin für das Team von Trainer Pete Strobl.

Eine tiefe Grube schaufelten sich die Braunschweiger bereits in der ersten Spielhälfte. Nach sechs ausgeglichenen Minuten zu Beginn zogen die von Ex-Braunschweig-Trainer Raoul Korner trainierten Bayreuther gegen Ende des ersten Viertels davon. Zur Halbzeitpause hatten sie bereits eine komfortable 16-Punkte-Führung inne. Bei den Löwen lief es es bis dahin weder offensiv noch defensiv rund.

Dies änderte sich nach der Pause, als Strobl seinem Team eine Zonenverteidigung verordnete. Denn das zahlte sich aus: Das Heimteam wirkte im Angriff plötzlich ratlos, lud die Gäste mehrfach zu Fastbreaks ein – und Braunschweig kam mit einem 18:5-Lauf bis auf drei Zähler (51:54) an die Hausherren heran. Doch diese fingen sich rechtzeitig, hielten die Löwen wieder auf Abstand und behielten auch im heißen Schlussviertel kühlen Kopf.

„Es war ein intensives Spiel. Leider haben wir den Kampf erst zu spät angenommen. In der ersten Halbzeit haben wir keine Playoff-Intensität aufs Feld gebracht, und deswegen haben wir das Spiel verloren“, bilanzierte Tommy Klepeisz, gemeinsam mit Joe Lawson Löwen-Topscorer (19 Punkte), bei Magentasport. Auch Trevor Releford (14), Karim Jallow und Scott Eatherton (beide 11) punkteten für das Strobl-Team zweistellig.
Trotz der zweiten Saisonniederlage stehen die Löwen weiter auf Tabellenplatz sechs. Am Samstag (20.30 Uhr) treten sie erneut auswärts an – beim punktgleichen Tabellenachten Rasta Vechta.

Auch interessant