Löwen sind im Aufwind | Neue Braunschweiger
18. Februar 2020
Sport

Löwen sind im Aufwind

Eintracht verkürzt Abstand nach oben – Kijewski feiert Trefferpremiere

Starke Leistung: Patrick Kammerbauer (r.) im Zweikampf mit dem besten Mann auf dem Platz, Florian Pick.  Foto: Hübner/imago

Braunschweig. Die Löwen sind weiter im Aufwind. Dank eines 2:0 (2:0)-Erfolges gegen den 1. FC Kaiserslautern verringerte sich der Abstand nach oben weiter. Wie schon in der Vorwoche konnte keine der vier ersten Mannschaften einen dreifachen Punktgewinn einfahren, somit rückt die Elf von Marco Antwerpen bis auf drei Zähler an die direkten Aufstiegsplätze heran.

„Die Leistung war schon in Duisburg auf einem ganz anderen Niveau, das haben wir heute fortgesetzt“, freute sich der Eintracht-Trainer, dass die Löwen ihren guten Auswärtsauftritt in der Vorwoche vor heimischem Publikum bestätigen konnten. Dabei half sicherlich die Tatsache, dass die Blau-Gelben nicht wie so oft in dieser Spielzeit früh in Rückstand gerieten, sondern selbst den ersten Treffer markieren konnten, als Merveille Biankadi ein Zuspiel von Mike Feigenspan an der Strafraumgrenze zu seinem Premierentor nutzen konnte (12.).

Zwar zeigten sich die Gäste extrem spielfreudig, versäumten es durch fehlende Genauigkeit beim letzten Pass, eine Antwort auf den Rückstand zu geben. Die Löwen waren hingegen effektiv und schlugen kurz vor dem Wechsel erneut zu. Nach einer Ecke wurde der Ball im FCK-Strafraum nicht konsequent geklärt und landete bei Niko Kijewski, der seinen ersten Treffer überhaupt erzielte, seitdem er 2015 bei den Profis spielt (44.).

Im zweiten Durchgang überließen die Löwen den Gästen weitestgehend die Initiative, wurden von den Pfälzern aber nicht mehr vor größere Probleme gestellt.
Auch Antwerpen registrierte, dass seine Spieler mit breiterer Brust auftreten. „Mit kleineren Erfolgserlebnissen wie dem 1:0 sind wir gut in die Partie reingekommen, das steigert das Selbstbewusstsein“, so der 48-Jährige und führte die gute Leistung von Patrick Kammerbauer als Beleg an: „Es war deutlich zu sehen, dass er im Zentrum alles sehr gut im Griff hat. Er war griffig in den Zweikämpfen, besitzt dabei aber auch Spielverständnis.“
Stephan Fürstner, der sich einen Muskelfaserriss in der Wade zuzog, muss am Samstag in Würzburg pausieren.

Mannschaft: Fejzic (2,5) – Kijewski (2), Burmeister (3), Ziegele (3), Becker (3) – Kammerbauer (2), Pfitzner (2,5) – Feigenspan (2,5), Biankadi (3) – Pourié (3), Proschwitz (3,5)
Eingewechselt: 73. Fürstner (-) für Pourié; 79. Schlüter (-) für Feigenspan; 89. Goden (-) für Biankadi
Tore: 1:0 (12.) Biankadi (Vorarbeit Pourié); 2:0 (44.) Kijewski (ohne Vorarbeit)
Zuschauer: 17842
Gelbe Karten: Fürstner, Biankadi, Becker

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