Löwen wollen in Rostock nachlegen | Neue Braunschweiger
7. März 2020
Sport

Löwen wollen in Rostock nachlegen

Eintracht gastiert am Montag bei der „Kogge“ – Vizekapitän Kessel fällt aus

Die Doppelspitze Nick Proschwitz (r.) und Marvin Pourie (hier gegen den FC Carl Zeiss Jena) hat im letzten Heimspiel gegen Uerdingen gut funktioniert. Foto: Schroedter/imago images

Braunschweig. Nachlegen heißt es für Eintracht am Montagabend ab 19 Uhr in der Partie gegen Hansa Rostock. Im Duell gegen die Ostseestädter wollen die Spieler von Marco Antwerpen Revanche für die ärgerliche 1:2-Niederlage im Hinspiel nehmen, die für die Löwen im vergangenen Herbst eine Leistungsdelle nach sich zog.

Bei günstigem Spieltagsverlauf winkt den Löwen der erneute Sprung in die Aufstiegszone, ein direktes Aufeinandertreffen unmittelbarer Konkurrenten findet am aktuellen Spieltag nur beim Duell der Würzburger Kickers mit Waldhof Mannheim statt.

„Gegen Rostock werden wir richtig gefordert, das müssen wir alle verstehen“, weiß der Eintracht-Coach und fordert von seiner Mannschaft neben Leidenschaft auch „sich an die taktischen Abläufe zu halten“, um nicht wie beim 1:3 in Würzburg in der Fremde einen erneuten Rückschlag hinnehmen zu müssen. Außerdem sollen seine Akteure an der Ostsee „spielerische Lösungen finden“, um die Erfolgsaussichten weiter zu erhöhen. Diese hatten seine Akteure beim 4:1 gegen den KFC Uerdingen, allen voran Martin Kobylanski, reihenweise präsentiert; größere Umstellungen dürfte der 48-Jährige deshalb kaum vornehmen. Vor allem die Doppelspitze Marvin Pourié/Nick Proschwitz stellte die Abwehr der Krefelder häufig vor Probleme und dürfte auch in Rostock Antwerpens Vertrauen geschenkt bekommen: „Sie ergänzen sich gut und hinterlassen beim Gegner bleibenden Eindruck. Dementsprechend ist eine Doppelspitze auch gegen Hansa Rostock eine Option.“

Der in den vergangenen Wochen verletzte Danilo Wiebe könnte in den Kader rücken, während Marc Pfitzner, der beim 4:1-Erfolg gegen Uerdingen auf der Bank Platz genommen hatte, auch für die Startelf in Frage kommt. Definitiv ausfallen werden Bernd Nehrig und Stephan Fürstner (beide Muskelfaserriss) sowie Benjamin Kessel, der sich gegen Uerdingen einen Augenhöhlenbruch sowie eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Der Vizekapitän soll jedoch in der kommenden Woche wieder ins Training zurückkehren und für die danach anstehende Englische Woche wieder zur Verfügung stehen.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Burmeister, Ziegele, Becker – Biankadi, Kammerbauer, Bär (Pfitzner) – Kobylanski – Pourié, Proschwitz.

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