Luft aus Reifen gelassen

Mann fühlte sich vom Rettungsdienst in der Nachtruhe gestört

Der Rettungsdienst wurde am Sonntagmorgen behindert. Foto: Pixabay/oh

Westliches Ringgebiet (bw). Weil er sich über den laufenden Motor eines Rettungswagens ärgerte, ließ ein Mann kurzerhand die Luft aus einem Reifen des Fahrzeugs. Für den Patienten musste ein zweiter Wagen angefordert werden.

Der Rettungsdienst war gegen 3.30 Uhr am Sonntagmorgen zu einem Patienten in die Straße An der Horst im westlichen Ringgebiet gerufen worden. Während dieser versorgt wurde, fühlte sich ein Anwohner wohl durch das Motorengeräusch des Wagend in seiner Nachtruhe gestört und griff zu drastischen Maßnahmen.

Zunächst ging der 56-Jährige auf das Fahrzeug zu, um, wie er später, aussagte, den Motor auszuschalten. Dann machte er sich am Reifenventil zu schaffen.

Wie die Polizei mitteilt, muss der Motor eines Rettungswagens laufen, damit die medizinischen Geräte mit Strom versorgt bleiben. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

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