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Marco Antwerpen: „Wir werden eine gute Mannschaft auf den Platz bringen“

Eintrachts neuer Coach feiert heute sein Debüt gegen Chemnitz – Nehrig kehrt zurück

Konditionelle oder athletische Defizite hat Coach Marco Antwerpen bei der Mannschaft nicht ausgemacht und fordert von seinen Spielern, sich eng an die von ihm vorgegebene Marschroute zu halten. Imago/Joachim Sielski

Braunschweig. Mit Spannung wird an der Hamburger Straße das Debüt von Marco Antwerpen erwartet. Wenn der neue Eintracht-Trainer heute um 14 Uhr gegen den Chemnitzer FC seinen Einstand gibt, sind drei Punkte zum Einstand fast schon Pflicht, um den Anschluss nach oben nicht abreißen zu lassen.

Zwar blieben dem 48-Jährigen seit seiner Vorstellung am Montag nur wenige Tage, dennoch soll es unter der Regie des ehemaligen Münsteraners sportlich wieder aufwärts gehen. „Wir sind mit dem, was wir gesehen haben, zufrieden und werden mit Sicherheit eine gute Mannschaft auf den Platz bringen“, erklärt Antwerpen vor der Partie gegen die Sachsen und hofft heute schon erste Ergebnisse beobachten zu können: „Wir sind optimistisch gegen Chemnitz schon Dinge zu erkennen, wie wir sie haben wollen“.

Konditionelle oder athletische Defizite hat er bei der Mannschaft nicht ausgemacht und fordert von seinen Spielern, sich eng an die von ihm vorgegebene Marschroute zu halten: „Wir brauchen in jedem Spiel Disziplin und die Umsetzung des Plans, den wir auf dem Platz sehen wollen, völlig egal, ob ich eine Mannschaft gerade übernehme oder schon länger trainiere. Disziplin ist sehr wichtig, um die Stärken des Gegners zu bearbeiten.“

Spannend wird auch die Frage sein, in welcher Rolle Antwerpens alter und neuer Schützling Martin Kobylanski wieder zu Topform auflaufen soll. Vorab gibt sich der Coach jedoch bedeckt: „Er hat vier verschiedene Rollen eingenommen und ist sehr variabel. Die Frage ist immer, wie wir ihn in den torgefährlichen Bereich bekommen, und das werden wir morgen sehen.“

Kaum Zweifel dürfte es im Bezug auf das Mitwirken von Bernd Nehrig geben, der auf dem Platz dringend als Leader benötigt wird: „Bernd ist fit und hat die ganze Woche trainiert, er ist ein wichtiger Faktor für die Mannschaft und wir sind froh, wenn er dann dabei ist“, lobt Antwerpen den Kapitän und weiß um die Bedeutung von routinierten Spielern in Krisenzeiten: „Die erfahrenen Spieler kennen solche Situationen und wissen, dass sie in schwierigen Zeiten vorangehen müssen.“

Dennoch soll die Verantwortung nicht allein auf den Schultern von Nehrig, Kessel, Pfitzner und Co. lasten: „ Wir sind eine Mannschaft und haben eine hohe Qualität an Spielern. Auch die anderen Jungs müssen natürlich Gas geben.“
Fehlen wird neben dem langzeitverletzten Stephan Fürstner und dem gesperrten Steffen Nkansah auch Alfons Amade, der mit einem Muskelfaserriss vom U-20-Länderspieltrip zurückkehrte.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski (Schlüter), Ziegele, Becker, Kessel – Nehrig, Wiebe, Pfitzner – Putaro (Bär), Ademi (Proschwitz), Kobylanski.

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