Markthalle voller digitaler Ideen

Der neue „Pop-up-Space“ wird zum Zentrum für Digitalisierung bis hin zur Jugendförderung

Von Lotta von Rutenberg, 16.01.2018

Wolfsburg. Das gab es in dieser Konstellation noch nie: Eine Digitalisierungs-Offensive, getragen von der Stadt Wolfsburg, der VfL-Wolfsburg-Fußball GmbH, der Volkswagen AG, der Stadtwerke und der Neuland. Realisiert im Projekt „Pop-up-Space“ in der Markthalle am Nordkopf. Hier soll alles zu digitalen Themen unter einem Dach erlebbar gemacht werden. Zunächst nur temporär, und zwar für drei Monate, steht allen Wolfsburgern unter dem Titel „Markthalle – Raum für digitale Ideen“ ein Zentrum für Digitalisierung, Co-Creation und Jugendförderung zur Verfügung.
Eine Vielzahl an öffentlichen Veranstaltungen und Workshops bietet die Möglichkeit, aktiv zu werden und Entwicklungen mitzugestalten. Die Themen sind breit gefächert, beispielsweise: „Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus?“ oder „Wie werden Menschen in Innovationen einbezogen?“.
In Zusammenarbeit mit der Aalto Design Factory, einer Universität in Helsinki, bringen Workshops und eigene Aktivitäten im digitalen Raum die Wolfsburger in puncto modernste Technologie weiter. Das Konzept ist generationenübergreifend, die Initiatoren haben es weitgehend offen gehalten, um einen pädagogischen Prozess anzustoßen. Der soll bei diesem niedrigschwelligen Angebot Jung und Alt zusammenbringen soll. Der Jugendtreffpunkt „Haltestelle“ bleibt erhalten. Die Besucher können sich in das Projekt einbringen.
Den „Schulterschluss“ vollzogen vor der offiziellen Eröffnung des „Raums für digitale Ideen“ die Wolfsburger Stadträte Dennis Weilmann und Iris Bothe, Lars Heidenreich (Volkswagen), Julius von Ingelheim (Leiter Regionalstrategie/Standortentwicklung, VW), Hans-Dieter Brand (Geschäftsführer Neuland), Carsten Ihle (VfL Wolfsburg) und Stadtwerke-Vorstand Frank Kästner.
Regionalstratege Julius von Ingelheim sagte über das Projekt: „Die Markthalle – Raum für digitale Ideen ist eines der Leuchtturmprojekte im Rahmen von #WolfsburgDigital, die die Bürger sehr direkt einbeziehen, nicht nur als Nutzer von Services, sondern als Mitgestalter und Entwickler von bedarfsgerechten Dienstleistungen, die echten Mehrwert schaffen.“

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