„Menschen, die uns bereichern“

„Menschen, die uns bereichern“

Nominierte und Preisträger: André Boettcher und Lukas Kleemann (Platz zwei), Tim Schmalkoke, Margaux Erdmann und Torsten Bierwisch (erste Reihe von links), in der zweiten Reihe Torsten Stelzner (Platz drei), Aribert Marohn, Siegerin Petra Kusatz, Ursula Heller und Marvin Fricke. Foto: Peter Sierigk

Innenstadt. „Warten Sie, ich hole Ihnen noch einen Stuhl“ – der Saal im BZV Medienhaus drohte aus den sprichwörtlichen Nähten zu platzen, Doris Baum, Sekretärin der Lokalredaktion und „die gute Seele“ des Verlages, musste tatsächlich noch Stühle ranholen, damit die vielen Besucher einen Platz hatten: Zum zweiten Mal hat die Lokalredaktion der BZ die Auszeichnung zum „Braunschweiger des Jahres“ verliehen. Und viele Menschen wollten dabei sein.
Die meisten Stimmen hatten die Leser Petra Kusatz gegeben, für ihr herausragendes Engagement im Jugendzentrum Stöckheim. Sozialministerin Dr. Carola Reimann war extra aus Hannover angereist, um Petra Kusatz für ihre Arbeit zu loben.
Insgesamt acht Bürger waren nominiert, „Menschen, die unsere Stadt reich machen“, hatte Chefredakteur Armin Maus zur Begrüßung gesagt. „With a little help from my friends“, zitierte er den Eröffnungssong, den Peter Stoppok und sein Seniorenchor umwerfend schwungvoll und gut präsentierten; diese Hilfe würde mit dem „kleinen, aber von uns sehr ernst gemeinten Wettbewerb“ gewürdigt, sagte Maus.
Lokalchef Henning Noske führte die Besucher kurzweilig und schlagfertig durch den Abend, er zeichnete André Boettcher und Lukas Kleemann mit dem zweiten Platz aus, die zwei hatten eine Frau in einem Einkaufszentrum wiederbelebt.
Den dritten Platz übergab BZ-Redakteurin Anne Claire Richter an Thorsten Stelzner, der mit seinem Kultur-Treffpunkt „Vita-Mine“ inzwischen Kultstatus hat.
„Aber“, hatte Armin Maus zu Beginn der Veranstaltung klar gestellt, „alle hier Nominierten sind Braunschweiger des Jahres.“ Und offensichtlich sah das Publikum es genau so, alle acht Kandidaten wurden gleichermaßen mit begeistertem Applaus gefeiert.

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