Menz baut auf Konstanz und Tiefe

Die Basketball Löwen starten am 29.09 (18 Uhr, Volkswagenhalle) gegen starke Oldenburger in die Saison 2018/2019

Das Löwen-Team 2018/19: (hinten, von links) Scott Eatherton, Luis Figge, Travis Taylor, Dejan Kovacevic, Brayon Blake, Moritz Hübner, Christian Sengfelder, Lars Lagerpusch, (vorne, von links) Co-Trainer Liviu Calin, Co-Trainer Steven Clauss, Cheftrainer Frank Menz, Niklas Bilski, Bazou Koné, Joe Rahon, DeAndre Lansdowne, Thomas Klepeisz, Dennis Nawrocki. Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Wenn die Löwen-Basketballer am  Samstag um 18 Uhr in der VW-Halle gegen Oldenburg in die Bundesliga starten, sind die Hoffnungen und Erwartungen der Fans so hoch wie lange nicht mehr.

Die durchaus erfolgreiche vergangene Saison hat Hunger auf mehr gemacht.

Zumal Kontinuität Trumpf ist im Kader von Cheftrainer Frank Menz. So schaffte es der Verein, mit Scott Eatherton (17,3 Punkte) und DeAndre Lansdowne (14,7) seine beiden besten Punktesammler des Vorjahres für eine weitere Saison an die Löwen zu binden. Zuletzt gelang dies an der Oker vor 15 Jahren, die Offensiv-Asse damals hießen Demond Mallet und Pete Lisicky.

Neben Allstar-Center Eatherton und Lansdowne, der die Liga – aus der ProA kommend – ebenfalls im Sturm erobert hat, sind mit Tommy Klepeisz, Bazou Koné, Dennis Nawrocki, Lars Lagerpusch und Luis Figge fünf weitere Rotationsspieler gehalten worden, die alle noch über Entwicklungspotenzial verfügen.

Ergänzt haben die Löwen den bestehenden Kern um sechs Neuzugänge, drei US-Amerikaner und drei junge Deutsche.
Auf dem Papier liest sich der Kader vielversprechend, und die Saisonvorbereitung mit vier Siegen aus fünf Partien gegen Liga-Konkurrenten unterstrich diesen Eindruck.

„Wir sind auf jeden Fall tiefer besetzt als zuletzt“, sagt Menz über seinen Kader. Der Trainer hofft zudem, dass ihm, wie in den Jahren zuvor, bei den Neuzugängen der eine oder andere Glücksgriff gelungen ist.

Nach einem guten zwölften Platz in der Vorsaison, als die Löwen das Thema Abstieg schnell abhaken und kurzzeitig sogar im Playoff-Rennen mitlaufen konnten, ist Menz dennoch zurückhaltend, was die Formulierung von Zielen angeht:
„Mein Ziel ist, dass wir so gut spielen wie im vergangenen Jahr.“ Einen konkreten Tabellenplatz oder gar das Wort Playoffs nimmt er nicht in den Mund.

Die Vorsicht des Ex-Bundestrainers hängt nicht zuletzt auch mit dem knüppelharten Auftaktprogramm zusammen:
Nach den Oldenburgern, die einen Top-5-Platz anpeilen, heißen die nächsten BBL-Gegner Bonn, Meister Bayern München und Bayreuth.

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