Meyer: „Zutrauen in uns wächst“ | Neue Braunschweiger
21. November 2020
Sport

Meyer: „Zutrauen in uns wächst“

Eintracht empfängt Karlsruhe – Sechs Akteure fallen aus

Lasse Schlüter, Torschütze Yari Otto und Marcel Bär (v.l.) jubeln über das Tor zum 2:2 in Sandhausen. Foto: Oliver Zimmermann/imago images

Braunschweig. Heute um 13 Uhr treffen die Löwen im Heimspiel auf den Tabellennachbarn Karlsruher SC. Die Badener konnten nach schwachem Saisonstart zuletzt dreifach beim FC St. Pauli punkten und haben Ex-Löwenstürmer Philipp Hofmann in ihren Reihen.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen muss Eintracht das heutige Heimspiel vor leeren Zuschauerrängen austragen und außerdem auf drei in der Vorwoche positiv auf COVID-19 getesteten Spieler verzichten. „Das Thema ist präsent, verändert sich aber noch mal, wenn Teamkollegen positiv getestet werden“, erklärt Daniel Meyer. Erst zu Wochenbeginn konnte man an der Hamburger Straße aufatmen, als bei einer erneuten Testrunde keine weiteren positiven Fälle auftauchten und der Fokus auf das heutige Spiel gelegt werden konnte. „Wir haben Respekt vor dem KSC, weil er uns genau eine Saison voraus ist. Sie haben sehr lange und intensiv um den Klassenerhalt gekämpft und diese Prüfung bestanden“, lobt der 41-Jährige den Kontrahenten: „Sie wissen ganz genau, dass die Partien kommen, in denen sie in der Lage sind zu punkten. Das haben sie sehr eindrucksvoll gegen Sandhausen und St. Pauli gezeigt.“

In der schlechteren Ausgangsposition sieht er seine Mannschaft dennoch nicht: „Wir machen uns darauf gefasst, dass wir sehr viel investieren müssen, wissen aber auch, dass wir die Mittel haben dem KSC wehzutun.“ Der Eintracht-Coach sieht eine positive Tendenz bei seiner Mannschaft, die gegen Sandhausen zuletzt einen 0:2-Rückstand aufholen konnte: „Wir haben als Gruppe viele Dinge zu durchleben gehabt; unser Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten wächst, wir werden immer klarer und ich bin optimistisch, dass wir gegen den KSC wieder einen Schritt weiter sind.“

Hierbei müssen sich die Blau-Gelben vor allem auf Philipp Hofmann konzentrieren, der sich zuletzt treffsicher gezeigt hat. „Er ragt aufgrund seiner Effektivität sicherlich heraus. Wir haben aber auch eine Idee, wie wir verteidigen wollen“, so Meyer über den 27-Jährigen, der saisonübergreifend 21 Punktspieltreffer für den KSC erzielte.

Verzichten müssen die Löwen auf Suleiman Abdullahi, Iba May, Martin Kobylanski, Leon Bürger, Niko Kijewski und Niko Klaß. Da die positiv auf Corona getesteten Profis einer Namensnennung nicht zugestimmt hatten, machte der Eintracht-Coach auf der Pressekonferenz vor der Partie keine Angaben zu den Gründen des Fehlens der einzelnen Akteure.
So könnten sie spielen: Dornebusch – Nikolaou, Wydra, Ziegele – Schlüter, Kammerbauer, Ben Balla, Wiebe – Kroos – Proschwitz, Kaufmann (Bär).

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