Millionen für Schulen und Kitas

Rundum-Schlag: Stadt saniert und erweitert bis 2020 viele ihrer Gebäude

Stellten das städtische Hochbauprogramm für 2019 vor: (v.l.) Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und Wilhelm Eckermann, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement.  Foto: Birgit Wiefel

Braunschweig. Das ist ein ordentlicher Batzen: 58,6 Millionen Euro nimmt die Stadt in diesem Jahr für Schulen, Kitas und zwei neue Feuerwehrgebäude in die Hand.

„Wenn wir die Gebäude schon anfassen müssen, soll es auch eine dauerhafte Lösung sein“, begründete Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer den Mammut-Posten im städtischen Haushalt.
Gemeinsam mit Wilhelm Eckermann vom Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement stellte er Anfang der Woche die Projekte in den Berufsbildenden Schulen V vor.

„Alles andere als attraktiv“

Der Ort war nicht zufällig gewählt. Auch die BBS an der Kastanienallee wird renoviert. Unter Federführung der Architekten Welp von Klitzing aus Braunschweig erhält sie einen neuen Anbau, der in Zukunft die Außenstelle der Schule in der Böcklinstraße ersetzen soll.

Noch sorgen Elektriker, Fliesenleger und Lüftungsbauer für regen Betrieb, doch geht alles nach Plan sind die Arbeiten im Sommer diesen Jahres beendet. „Die Außenstelle stammt noch aus den 70er Jahren und ist weder attraktiv noch dauerhaft nutzbar“, erklärt Heinz-Georg Leuer zum Hintergrund.

Strammer Zeitplan

Die BBS ist bei weitem nicht die einzige Schule, die eine Schönheitskur erhält. Gleich vier Grundschulen werden gerade für den Ganztagsbetrieb fit gemacht, dazu gehören die Grundschulen in Lamme, in Waggum, in der Isoldestraße und in Lehndorf. „Neben einer Mensa entsteht an den Schulen ein Freizeitbereich mit Ruhezonen und Räumen zum Spielen und Toben“, erläutert Wilhelm Eckermann.

33,4 Millionen Euro kosten die Erweiterungen, der Zeitplan ist mehr als ehrgeizig. „Auch wenn es derzeit nicht leicht ist, Baufirmen zu finden – 2020 sollen die Erweiterungen abgeschlossen sein“, kündigt der Stadtbaurat an.

Aus- oder neugebaut werden auch das Lessinggymnasium, die Neue Oberschule, die Grundschulen Edith Stein und Comeniusstraße sowie die Kitas Schölkestraße, Volkmarode Feuerteich, Schwedenheim, Thune und Wenden.
Hinzu kommen das neue Führungs- und Lagezentrum für die Feuerwehr und ein neues Feuerwehrhaus für Timmerlah.

„Die Zahl der Projekte ist eine ordentliche Herausforderung für meinen Fachbereich“, räumt Eckermann ein. Doch eine Alternative gäbe es nicht. „Braunschweig wächst, genauso wie die Forderung nach einer Ganztagskinderbetreuung, dem müssen wir mit einer gut ausgebauten Infrastruktur Rechnung tragen.“

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