8. Mai 2015
Sportliches

Mit einem Sieg den Druck auf die Konkurrenten erhöhen

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt im vorletzten Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg an.

Erzielte den Siegtreffer im Hinspiel: Eintrachts Havard Nielsen (l.), hier im Duell mit Nürnbergs Ondrej Celustka. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 08.05.2015.

Braunschweig. Mit großer Brisanz geht es für Eintrachts Zweitliga-Kicker in das vorletzte Auswärtsspiel der Saison beim 1. FC Nürnberg am Sonntag von 13.30 Uhr an.

Die Löwen können mit einem Sieg den Druck auf die Konkurrenten im Kampf um Tabellenplatz drei wesentlich erhöhen, da die unmittelbar vor Eintracht platzierten Teams aus Darmstadt und Karlsruhe am Montag aufein-andertreffen und die Badener dann am kommenden Wochenende in Braunschweig zu Gast sind.
„Unsere momentane Situation besitzt sehr, sehr viel Spannung, weil man mal wieder merkt, dass es im Fußball verrückte Dinge gibt, die man nicht vorausahnen kann“, freut sich Torsten Lieberknecht auf das Duell gegen den Traditionsverein.
Überhaupt blickt der 41-Jährige mit großer Freude auf das spannende Saisonfinish: „Ich kriege Gänsehaut, wenn ich sehe, was in diesen drei Spielen noch machbar ist.“ Zwar spricht der Eintracht-Coach nicht von Aufstieg, sieht aber die Chance, die holprig begonnene Saison mit „mehr“ zu beenden.
Dieses „mehr“ könnte dann der Relegationsrang sein, auf dessen Erreichen er hofft, sollte seine Mannschaft die noch ausstehenden Begegnungen gewinnen.
Zuvor müssen die Blau-Gelben aber bei Mitabsteiger 1. FC Nürnberg ran. Die Mannschaft von Coach René Weiler gewann nur eines der vergangenen neun Spiele und möchte die in dieser Saison arg verärgerten Fans über ein Erfolgserlebnis versöhnlich stimmen.
Der „Club“ stellt für den Fußball-Lehrer folgerichtig eine „harte, harte Nuss“ dar, auch weil der Tabellenstand des FCN für ihn nicht die wahre Leistungsstärke der „spielerisch starken Mannschaft“ abbildet: „Wir wissen, dass Höchstleistung und ein fast fehlerfreies Verhalten gefragt sein werden“, so Lieberknecht. Nicht mitwirken kann Gerrit Holtmann, bei dem ein Muskelbündelriss diagnostiziert wurde.
Außerdem fehlen Marc Pfitzner (Gelbsperre) sowie Dennis Kruppke und Torsten Oehrl (Reha). Seung-Woo Ryu ist nach seinem Innenbandanriss wieder im Training, ein Einsatz käme für ihn laut Lieberknecht jedoch zu früh. Wieder einsatzbereit ist Maximilian Sauer, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat.
So könnten sie spielen: Gikiewicz – Reichel, Correia, Decarli, Kessel (Sauer) – Hedenstad (Theuerkauf) – Hochscheidt, Boland, Zuck, Omladic – Nielsen (Berggreen).

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