25. September 2018
Menschen

Mit FiBS durch die Galaxis

Herbstferienangebot für Jugendliche: im „Space Camp“ Astronaut sein

Veranstalter:(v.l.): Rebecca Knopf, Manfred Schmitz, Dierk Drost, Sebastian Hesselbach, Christian Strohal, Frank Fischer, Martin Albinus,Inga Stang, Andreas Zimpel, Jan-Philip Kordisch. Foto: Arend

Braunschweig. Für eine Woche Astronaut sein! Davon träumt doch jeder, oder?

Vom 1. bis zum 5. Oktober erfüllt Ferien in Braunschweig (FiBS) 24 Jugendlichen diesen Traum. Quer durch Braunschweig erleben sie im Space Camp viele Facetten einer Astronauten-Ausbildung und lernen mit Kopf und Kraft ihre Grenzen kennen.

Zusammen mit der Deutschen Luft- und Raumfahrtagentur (DLR), dem Institut für Raumfahrtsysteme der TU Braunschweig, der Hightech-Werkstatt Protohaus, der Tauchschule „actionsport“, dem Haus der Wissenschaft, dem IT-Dienstleister ckc und der Outdoorschule Braunschweig entwickelte die Stadt Braunschweig ein spannendes Camp für ambitionierte Mädchen und Jungen.

„Das Programm bietet viele Übungen für Situationen, die auch echte Astronauten bewältigen müssen.
Alle Partner bieten einen Einblick in die aktuelle Forschung“, meint auch Frank Fischer vom DLR.

Die Jugendlichen müssen ihre Widerstandsfähigkeit bei einem Survival Day im Elm unter Beweis stellen, sie lernen im Protohaus die Konstruktion von Raumschiffen und Raketenantriebssystemen kennen und machen per Virtual Reality einen Rundgang auf der Internationalen Raumstation und entdecken das Sonnensystem.

Sie gehen der interessanten Arbeit von ISS-Legende Alexander Gerst auf die Spur, entdecken beim Tauchen im Heidbergbad die Schwerelosigkeit und können beim DLR School Lab in einem Flugsimulator ein Forschungsflugzeug landen.

Das Space Camp findet immer von 9 bis 17 Uhr statt, auch am 3. Oktober, inbegriffen im Preis ist die Verpflegung, das Programm und weitere Überraschungen.

Zum Ende des Camps steht eine Abschlussrunde mit den Eltern an, in der die Nachwuchsforscher ihre Erlebnisse und Ergebnisse präsentieren und eine Ausstellung vom Wettbewerb aller konstruierten Raketen aus dem 3D-Drucker.

Martin Albinus, vom Fachbereich Kinder, Jugendliche und Familie der Stadt Braunschweig und FiBS-Koordinator Andreas Zimpel freuen sich über das attraktive Angebot für Jugendliche und bekräftigen: „Es ist keine reine Veranstaltung für Jungen, sondern von den 24 Plätzen ist die Hälfte für Mädchen. Braunschweig, als Stadt der Forschung, muss sein Bestes tun für die Nachwuchsförderung, insbesondere, um bei Mädchen Interesse für die Mint-Fächer zu erwecken.“

Weitere Informationen zu Preis und Anmeldung bei www.unser-ferienprogramm.de/braunschweig oder unter Telefon 0531/470-8526.

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