Mit Leergut Gutes tun

Rewe-Kunden spenden ihr Pfandgeld: 101 389,11 Euro für soziale Einrichtungen und Projekte

Freuen sich über das tolle Spendenergebnis (v.l.): Rewe-Chef Elias Elahad (Konrad-Koch-Quartier), Rewe-Vertriebsleiter Ralf Keffel und Michael Bösche (Rewe). Foto: Maria Lüer

Innenstadt. 101 389,11 Euro: Das ist die stolze Summe, die Rewe-Kunden in acht Jahren für verschiedene Hilfsprojekte in der Region spendeten.

Im Rahmen der Aktion „Pfandtastisch“ verzichteten die Besucher der Supermarktkette auf die Auszahlung ihres Leergutbons und übergaben die Summe stattdessen an den guten Zweck.
„Das ist ein riesiger Erfolg, nicht nur für die Menschen, die von diesem Geld profitieren. Wir freuen uns, dass sich unsere Kunden in den Filialen so aktiv einbringen und möchten ihnen ein herzliches Dankeschön aussprechen“, sagt Ralf Keffel, Vertriebsleiter Region Nord bei Rewe.

Das gesammelte Spendengeld fließt seit dem Kampagnenstart in 2011 vollständig in gemeinnützige Einrichtungen oder soziale Projekte der Region. Bislang konnten sich unter anderem das Frauenhaus, der Pflegekinderdienst und das Hospiz in Braunschweig sowie das Tierheim in Ölper über eine finanzielle Unterstützung freuen. „Meistens sind es nur Centbeträge, die gespendet werden“, betont Ralf Keffel. „Da kann man sich vorstellen, wie viele Bons abgegeben wurden, wenn wir heute mehr als 100 000 Euro gesammelt haben.“

Die Möglichkeit, mit kleinen Beträgen Gutes zu tun, hätten die Rewe-Kunden vom ersten Tag an angenommen. Das Besondere an „Pfandtastisch“ ist, dass es so unkompliziert ist. „Die Kunden müssen kein Geld in die Hand nehmen, sondern nur ihren Pfandbon im Markt über einen Button am Automaten als Spende übergeben“, erklärt Ralf Keffel, für den die Aktion am Ende vor allem eines ist: Ein tolles Beispiel dafür, wie aus vielen kleinen Spenden etwas Großes entstehen kann.

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