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Mit Netz und doppeltem Boden in das vorentscheidende Derby

Basketball: Eintracht Lionpride empfängt am Samstag um 19 Uhr Göttingen

Maggie Mulligan (l.) und die Eintracht wollen heute den Klassenerhalt schaffen. Foto: SH/imago

Braunschweig. Viele Fragezeichen umgeben derzeit die Basketballerinnen von Eintracht Lionpride: Gelingt der Klassenerhalt oder endet die erste Saison im Oberhaus doch im bitteren Abstieg? Springen am Ende sogar noch die Playoffs raus? Und danach? Ist das Abenteuer 1. Bundesliga für das Regionsteam überhaupt ein weiteres Jahr zu stemmen? Heute um 19 Uhr gibt es in der Lindenhalle Wolfenbüttel erste Antworten. Gast im Derby ist dann die BG 74 Göttingen.

„Wir haben uns mit unseren bisherigen Siegen in eine sehr gute Situation gebracht“, erläutert Lionpride-Trainer Peter Kortmann die Ausgangslage vor dem vorletzten Saisonspiel: „Wir können es aus eigener Kraft schaffen, wir haben noch zwei Möglichkeiten und wenn wir es richtig gut machen, sind wir sogar in den Playoffs. Wenn uns das jemand vor der Saison so hingelegt hätte, hätten wir alle unterschrieben.“ Tatsächlich: Sollte die heutige Partie verloren gehen, hätten die neuntplatzierten Löwinnen am Samstag darauf noch die Chance, beim Tabellenzehnten in Saarlouis den Klassenerhalt sicherzustellen. „Wir haben noch Netz und doppelten Boden“, sagt Kortmann deshalb, auch wenn er möglichst heute schon „Ruhe im Karton“ schaffen möchte.

Gegner Göttingen, derzeit Achter mit einem Sieg mehr als die Eintracht (5), wurde im Pokal bereits bezwungen (67:62), im Liga-Hinspiel gab es dafür eine 66:74-Niederlage. „Wir wissen, dass wir Göttingen schlagen können, wenn wir normal funktionieren“, ist Kortmann deshalb zuversichtlich. In die Karten spielen könnte dem Lionpride auch, dass die BG 74 den Klassenerhalt bereits sicher hat.

Den Schlüssel gegen das zweitbeste Defensivteam der Liga sieht der Trainer im Angriff, wo die beiden Topscorer Janae Smith und Shawnte Goff auf Unterstützung angewiesen sein werden. Auch eine schwache Anfangsphase wie zuletzt in Marburg könne man sich nicht leisten. „Wenn wir es am Ende nicht schaffen, haben wir es nicht verdient. Dann waren wir eben nicht gut genug“, formuliert Kortmann mit Blick auf den Klassenerhalt ganz deutlich. Zwei Chancen haben seine Löwinnen noch.

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